Das Tauberzeller Weinfest wurde zwar insgesamt kleiner gefeiert als in früheren Jahren. Am Stellenwert der Traditionsveranstaltung änderte das aber nichts. Unterstrichen wurde er unter anderem durch die Anwesenheit zahlreicher Hoheiten aus der Region, darunter Weinkönigin Eva Brockmann.
Am Auftakttag ging ein Regenschauer über dem Taubertal nieder, wodurch sich die offizielle Begrüßung der Ehrengäste verzögerte.
Doch mit etwas Verspätung konnte Bürgermeister Johannes Schneider zum Mikrofon greifen. Es freue ihn ganz besonders, dass die fränkische Weinkönigin Eva Brockmann nun zum dritten Mal nach Tauberzell gekommen sei, erklärte der Rathauschef. Hans Maurer, Staatsminister a. D. und Ehrenbürger der Gemeinde Adelshofen, war auch wieder da. Während Schneider ihn und die anderen Ehrengäste begrüßte, blinzelte sogar die Sonne durch.
Schirmherr und stellvertretender Landrat Stefan Horndasch schwärmte vom kleinen Weinort Tauberzell und meinte: „Ohne euch würde uns im Landkreis Ansbach etwas fehlen.“ Er dankte den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und ergänzte: „Wir sind der Ehrenamtskreis in Bayern.“ Die fränkische Weinkönigin Eva Brockmann gratulierte der Tauberzeller Weinprinzessin Verena I. und wünschte ihr viel Freude in diesem Amt. Es folgte die Vorstellung der anderen Hoheiten aus Franken und dem benachbarten Baden-Württemberg, darunter Anne I. vom Oberen Ehegrund, Alina I. aus Ipsheim, Anne I. aus Röttingen und Ronja aus Markt Nordheim.
Unterhalten wurden die Gäste am Nachmittag vom Musikverein Tauberzell und am Abend von den Hofschoppen-Musikanten. An diesem Wochenende wird in Tauberzell gleich weitergefeiert. Anlass ist das zweitägige Gemeindefest.