Wein, Freunde und Feierei: Das 50. Bullenheimer Weinfest | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.05.2024 12:32

Wein, Freunde und Feierei: Das 50. Bullenheimer Weinfest

Die ehemaligen Bullenheimer Weinprinzessinnen marschierten am Sonntag im Festumzug zum 50. Jubiläum des Weinfestes mit. (Foto: Gerhard Krämer)
Die ehemaligen Bullenheimer Weinprinzessinnen marschierten am Sonntag im Festumzug zum 50. Jubiläum des Weinfestes mit. (Foto: Gerhard Krämer)
Die ehemaligen Bullenheimer Weinprinzessinnen marschierten am Sonntag im Festumzug zum 50. Jubiläum des Weinfestes mit. (Foto: Gerhard Krämer)

Das Wetter meinte es gut mit Bullenheim: Bei herrlichem Sonnenschein zog sich der Festzug aus Anlass des 50. Weinfestes durch den Ort. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßenränder. Auch die ehemaligen Bullenheimer Weinprinzessinnen ab 1977 waren dabei.

Es war ein farbenprächtiges Spektakel. Die teilnehmenden Vereine, Gruppen und Ortschaften hatten sich einiges einfallen lassen. Den Startschuss gaben im wahrsten Sinne des Wortes die Böllerschützen aus Uffenheim. Angeführt wurde der Zug von Marie Hörlin und Jonas Lehrieder: Die Kinder trugen tapfer das Holzschild des Weinortes Bullenheim voraus – ein kleines Schild in Form eines Bocksbeutels mit der Aufschrift „50. Weinfest“.

Ein Hauch von Faschingsgefühlen

Dahinter winkte Weinprinzessin Amelie Supp und die fränkische Weinkönigin Lisa Lehritter, die in Cabrios chauffiert wurden. Gruppen warfen Bonbons zu den Kindern und die Weinbauvereine schenkten den Zuschauenden gerne einen Schluck Wein aus. Gleich hinter einer kleinen Schlange von Ehrengästen folgte die große Schar ehemaliger Bullenheimer Weinprinzessinnen – von 2023 bis 1977, darunter auch die frühere Fränkische Weinkönigin Kristin Langmann-Götz (Weinprinzessin 2012 und 2013) und Gerda Kern, geborene Schadt, die erste Weinprinzessin aus dem Jahr 1977.

Die Paradiesjugend durfte im Festzug ebenso wenig fehlen wie der Steigerwaldklub. Das Weinparadies Franken und die Gästeführer präsentierten sich gut gelaunt. Viel Platz nahmen die Ippesheimer und die Herrnberchtheimer Vereine ein. Sie hatten es sich nicht nehmen lassen, das Jubiläum im Nachbarort mitzufeiern. Die Kinder und Jugendlichen des ASV Ippesheim erfreuten dabei mit Vorführungen.

Der Weinbauvereinsvorsitzende Robert Kistner hatte aber nicht nur die örtlichen Vereine eingeladen, sondern auch die der Nachbarorte und die Weinbauvereine aus dem Weinparadies Franken und von der Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße. So bereicherten den Zug der Weinbauverein Seinsheim, der Schlossruinenverein Wässerndorf, der Weinbauverein Hüttenheim, der Weinbauverein Weigenheim, der Weinbauverein Nenzenheim, die Wasserwacht Gnötzheim, der Weinbauverein Oberer Ehegrund, der Osingverein mit der Kaiserin Kunigunde und die Markt Nordheimer Vereine.

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Vom kleinen Traktor bis zum Vollernter

Kleine Weinbergstraktoren mit verschiedenen Aufbauten bis hin zum Traubenvollernter repräsentierten den modernen Weinbau in Bullenheim. Der Bläserchor Ippesheim und der Musikverein „Zeitvertreib“ Ulsenheim begleiteten den Zug musikalisch. Am Schluss fuhren auch noch einige Mitglieder des Mofa-Clubs „Slimy Turtlezz“ mit. Das Zugende sicherte das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Herrnbercht-heim ab. Feuerwehrleute aus Herrnberchtheim, Ippesheim und aus Reusch hatten die Straßen abgesperrt.

Das Jubiläumsweinfest unter dem Motto „Wein.Freunde.Feiern“ sei ein voller Erfolg gewesen, bilanzierte ein erleichterter Bullenheimer Weinbauvereinsvorsitzender nach dem Weinfest, das schon am Donnerstag mit dem traditionellen Wandern in den Weinbergen begonnen hatte.

Der Umbau vor und nach dem Beatabend am Freitag sei eine Herausforderung gewesen, berichtete Kistner. Doch es sei alles bewältigt worden. Für sein Engagement hatte er beim Empfang vom Weinbauverein ein Dankeschön, überreicht von seiner Vorstandskollegin Julia Dürr-Döppert, erhalten.


Von Gerhard Krämer
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