Weihnachten in den Ansbacher Kammerspielen: The Fab Four machen weiter | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.12.2025 15:45

Weihnachten in den Ansbacher Kammerspielen: The Fab Four machen weiter

Gab vor 30 Jahren ihr Debüt in den Ansbacher Kammerspielen: die Beatles-Replay-Band The Fab Four. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag feierte sie dort nun ihr Bühnenjubiläum. (Foto: Christina Özbek)
Gab vor 30 Jahren ihr Debüt in den Ansbacher Kammerspielen: die Beatles-Replay-Band The Fab Four. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag feierte sie dort nun ihr Bühnenjubiläum. (Foto: Christina Özbek)
Gab vor 30 Jahren ihr Debüt in den Ansbacher Kammerspielen: die Beatles-Replay-Band The Fab Four. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag feierte sie dort nun ihr Bühnenjubiläum. (Foto: Christina Özbek)

Alle Jahre wieder … kommen zu Weihnachten The Fab Four in die Kammerspiele – und natürlich Ample Tang. Dieses Jahr gehörte den Fab Four am zweiten Weihnachtsfeiertag die Bühne. Der Auftritt der Beatles-Replay-Band war aus zwei Gründen etwas Besonderes.

Vier Namen stehen seit Jahrzehnten für die Fab Four: Karl (John) Geßler, Helmut (Paul) Knörr, Helmut (Ringo) Mayer und Bodo (George) Lehmann. Der traditionelle Weihnachtsauftritt in den Ansbacher Kammerspielen hatte dieses Mal neben einer freudigen auch eine traurige Seite.

Eine freudige und eine traurige Seite

Der freudige: Die Band feierte ein Bühnenjubiläum. Vor 30 Jahren gab sie in den Ansbacher Kammerspielen ihr erstes Konzert. Gemeinsam mit den Menschen im vollen Kammersaal begingen die vier Musiker ihr Jubiläum in bester Laune und mit den altbewährten Beatles-Hits wie „Yellow Submarine“, „A Hard Day's Night“, „Lady Madonna“ und vielen mehr.

Doch auch die Trauer oder vielleicht eher die Nostalgie schwang bei jedem Song mit, denn die Band musste dieses Jahr einen großen Verlust hinnehmen. Der Bandmitbegründer, langjährige Kollege und Freund Bodo Lehmann, der in der Rolle von George Harrison seine Gitarre schwang, ist nach kurzer Krankheit in diesem Jahr verstorben. Menschlich und musikalisch hinterließ sein Tod eine große Lücke. Lehmanns Wunsch war jedoch, dass die Band weiterspielen soll.

Die Zukunft der Fab Four schien erst ungewiss, doch die Lücke scheint sich langsam zu schließen. Klaus Regler, bekannt von Saitenspinner, fügt sich als neues Bandmitglied optisch und musikalisch gut in die eingespielte Truppe ein. Die vier feierten mit dem Publikum vom ersten bis zum letzten Ton in gewohnt authentischer und starker Beatles-Replay-Manier.

Das Publikum war textsicher

Textsicher waren dabei nicht nur die Bandmitglieder, sondern gefühlt alle im Publikum. Bei Songs, wie „Love Me Do“, „Eight Days a Week“ oder „Hey Jude“ gab es kein Halten mehr. In der dritten Runde heizten die vier Musiker dann noch mit einem Potpourri aus Rock ’n’ Roll-Klassikern der 60er- und 70er-Jahre kräftig ein.

Man sagt, Musik kennt kein Alter und bringt die Menschen zusammen. Für die Musik der Beatles gilt dies besonders, denn egal ob 18 oder 80 Jahre alt, die Menschen sangen, tanzten und feierten gemeinsam in der Kammer und The Fab Four fanden neu zueinander. Sie haben hoffentlich noch viele Auftritte vor sich – und Bodo Lehmann schaut mit John Lennon und George Harrison von oben zu.


Von CHRISTINA ÖZBEK
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