Sie hat die Hospizgruppe Dinkelsbühl maßgeblich mit aufgebaut: Hannelore Weißmann. Nach rund 30-jähriger ehrenamtlicher Arbeit gab sie ihr Amt als Vorsitzende nun an Roswitha Fingerhut weiter. Bei den Wahlen im Rahmen der Hauptversammlung votierten die Anwesenden zudem für Stefanie Müller als Stellvertreterin und Einsatzleiterin.
Wie es in einer Pressemitteilung heißt, wurde außerdem Beate Kilian zur neuen Schriftführerin gewählt. Sie übernimmt das Amt von Sabine Maicher. Schatzmeister bleibt weiterhin Manfred Scholl.
In der Hauptversammlung würdigte Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer Hannelore Weißmanns außerordentlichen Verdienste um die Hospizgruppe. Die Ehrenamtlichen der Gruppe stünden den Sterbenden wie auch deren Familien mit ihrem wertvollen Dienst zur Seite.
Nach mehrjähriger Arbeit als „Regionalgruppe Dinkelsbühl“ unter dem Dach der Hospizgruppe Ansbach hat Hannelore Weißmann im Jahr 2001 mit damals 26 Personen, darunter 19 Aktiven, die Hospizgruppe Dinkelsbühl e.V. als fortan selbstständigen Verein gegründet. Dieser ist über die Jahre kräftig gewachsen und hat derzeit knapp 160 Mitglieder. Die Gruppe der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter umfasst mittlerweile 40 Personen.
Auch Manfred Scholl würdigte laut Pressemitteilung die Verdienste Weißmanns und gab Auskunft über den finanziellen Stand des Vereins. Dass dieser nicht nur personell, sondern auch finanziell auf soliden Beinen steht, sei vor allem Hannelore Weißmanns enormem Engagement zu verdanken, durch welches sie großzügige Spenderinnen und Spender gewonnen habe. Mit deren Unterstützung würden die Vereinsarbeit sowie die regelmäßigen Hospizhelfer-Ausbildungen finanziert.
Sabine Maicher erläuterte als scheidende Schriftführerin die Jahres-Statistik des Vereins und informierte über die wichtigsten Veranstaltungen und Meilensteine 2024. Die rund 4200 ehrenamtlich geleisteten Stunden der Aktiven zeigten mehr denn je, wie sehr die Arbeit der Hospizgruppe benötigt würde.
Zum Abschluss dankte Hannelore Weißmann allen Aktiven der Gruppe, den Ehrenmitgliedern, Beiräten, allen Spenderinnen und Spendern wie auch den passiven Mitgliedern für deren langjährige treue Unterstützung. Sie hinterlasse einen solid aufgestellten Verein, personell wie finanziell. Somit könne der neu gewählte Vorstand die Arbeit gut weiterführen.