Wasserwerk in Wassertrüdingen wird zum Jugendtreff | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.09.2024 13:27

Wasserwerk in Wassertrüdingen wird zum Jugendtreff

Im Garten des ehemaligen Wasserwerkes unterhielten sich zweiter Bürgermeister Klaus Schülein, die beiden Jugendvertreter des Stadtrates, Jörg Edelmann und Michael Hellwig, sowie Rouven Lechner und Matthias Köbler (von links) über die Gestaltung des künftigen Jugendzentrums. (Foto: Peter Tippl)
Im Garten des ehemaligen Wasserwerkes unterhielten sich zweiter Bürgermeister Klaus Schülein, die beiden Jugendvertreter des Stadtrates, Jörg Edelmann und Michael Hellwig, sowie Rouven Lechner und Matthias Köbler (von links) über die Gestaltung des künftigen Jugendzentrums. (Foto: Peter Tippl)
Im Garten des ehemaligen Wasserwerkes unterhielten sich zweiter Bürgermeister Klaus Schülein, die beiden Jugendvertreter des Stadtrates, Jörg Edelmann und Michael Hellwig, sowie Rouven Lechner und Matthias Köbler (von links) über die Gestaltung des künftigen Jugendzentrums. (Foto: Peter Tippl)

Die Suche nach neuen Räumen für das Jugendzentrum in Wassertrüdingen ist erfolgreich abgeschlossen. Bei einem Ortstermin gab zweiter Bürgermeister Klaus Schülein offiziell bekannt, dass das ehemalige Wasserwerk östlich der Bahnlinie für die Nutzung durch die jungen Leute umgebaut werden kann.

Man habe, so Schülein, die letzten Hürden überwinden können. Nun soll eine gemeinsame Begegnungsstätte der „Juze-u-Lounge“ und der Evangelischen Landjugend geplant werden.

Reaktivierung der Bahnlinie macht Umzug nötig

Das Juze hatte im Bahnhofsgebäude eigentlich ideale Räume. Mit viel Eigenleistung waren diese im Erdgeschoss hergerichtet und im Oktober 2017 eröffnet worden. Die Reaktivierung der Bahnlinie zum Dezember dieses Jahres und die Überlegungen, das Bahnhofsgebäude für Reisende zu nutzen, machten allerdings die Suche nach einem Alternativstandort nötig.

Das ehemalige Vereinsheim der AWO am Schobdacher Weg war im Gespräch, aber auch eine Containerlösung am Erlenweg oder die frei gewordenen Büroräume im Gebäudekomplex der Hesselberghalle. Beim Standort „Wasserwerk“ habe es, wie es hieß, Bedenken des angrenzenden Industriebetriebes gegeben. Diese konnte der neue Werkleiter Carsten Vagt nun ausräumen und informierte darüber den zu dieser Zeit amtierenden Rathauschef Schülein.

Jugendliche sichern tatkräftige Hilfe zu

In den Wintermonaten soll nun im Stadtbauamt die Planung erfolgen, so dass im Frühjahr mit der Sanierung begonnen werden kann. Fenster, Türen, Toilettenanlagen, Heizung und auch die Stromversorgung müssen neu gemacht werden. Rund um das Gebäude muss Wildwuchs beseitigt werden. Bei den Umbauarbeiten sicherten die Jugendlichen – Rouven Lechner und Matthias Köbler vom „Juze“ waren beim Ortstermin dabei – ihre Mithilfe zu. Sie können auf etwa 20 freiwillige Helfer bauen. Ebenso wird sich die Evangelische Landjugend in die bevorstehende Sanierung mit einbringen, hieß es beim Ortstermin.

Das Erdgeschoss soll demnach ein Partyraum für Veranstaltungen werden, und im Obergeschoss können für die jeweiligen Jugendgruppen eigene Räume eingerichtet werden. Als Gemeinschaftsprojekt aller Beteiligten wird dieses neue Jugendzentrum angesehen, betonten auch die beiden anwesenden Jugendvertreter des Stadtrats, Michael Hellwig und Jörg Edelmann. Sie hatten im August vergangenen Jahres einen Workshop mit den Jugendlichen organisiert. Die erarbeiteten Vorschläge können in die Planung für das neue Juze einfließen.


Von Peter Tippl
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