Sehr gut frequentiert war das traditionelle Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Feuchtwangen. Einsatzübungen der Feuerwehrjugend, ein professionelles Feuerlöschtraining, eine Fahrzeugschau, ein lustiges Kinderprogramm sowie fetzige Livemusik und Barbetrieb sorgten dabei für Kurzweil.
Mit dem Floriansfest will sich die FFW Feuchtwangen in der Öffentlichkeit präsentieren, Werbung in eigener Sache machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ein paar schöne Stunden erleben, sagte der Vereinsvorsitzende Stefan Tank. Zahlreiche Helfer hatten bereits in den frühen Morgenstunden auf dem Areal an der Mooswiese einen Fahrzeugparcours eingerichtet, eine Kinderecke samt Hüpfburg, Fotobox und eine spezielle Minigolfbahn aufgebaut.
Rasch hatten sich die ersten Passanten zum Training mit dem Feuerlöscher eingefunden. Unter der fachmännischen Anleitung von Gerd Völkert, Tobias Möhringer und Leon Stoll konnten dabei verschiedene Szenarien durchgespielt werden. So mussten die Besucher mit haushaltsüblichen Feuerlöschern bei einem brennenden Grill oder bei einem schwelenden Schaltschrank „den Flammen den Garaus machen“.
Der Umgang mit den Löschern sollte regelmäßig geübt werden, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitze, meinte Völkert. Gleichzeitig dankte er dem Feuerwehrkreisverband Ansbach, der das Equipment für die Übung zur Verfügung gestellt hatte. Ebenso wurde der Feuerwehr von der US Army aus Katterbach gedankt.
Diese hatten mit einem Fluglöschfahrzeug der Marke Panter 6 x 6 für Aufmerksamkeit unter den Schaulustigen gesorgt. Plötzlich ging das Martinshorn an und eine Staffel der Jugendwehr wurde zu einem fiktiven Einsatz gerufen. Ein Fahrzeug war in Brand geraten – speziell Spraydosen hatten dabei für eine magentarote Rauchentwicklung gesorgt – und das Feuer schoss bereits aus allen Wagenöffnungen.
Nun rückten die jungen Floriansjünger, angeführt vom stellvertretenden Jugendleiter, Fabian Pröger, dem Brand auf die Pelle. Eine komplette Staffeleinheit baute zwei Strecken mittels C-Rohren auf und entnahm das Wasser aus dem mitgeführten Löschfahrzeug.
Vom Eintreffen am Unfallort bis zur Brandbekämpfung waren nur wenige Minuten vergangen. Die Buben und Mädchen haben „Hand in Hand“ zusammengearbeitet und alles klappte wie am Schnürchen, bemerkte Pröger. Unter dem Applaus der Zuschauer zogen die jungen Rettungskräfte nach erfolgreicher Arbeit wieder ab. Für die kleinen Gäste hingegen gab es einen Bonbonregen, der von der Drehleiter aus herabrieselte.
Äußerst positiv zeigte sich am Abend der Vereinsvorsitzende Stefan Tank. Es waren weit über 500 Besucherinnen und Besucher zum Florianstag auf die Mooswiese gekommen, was den hohen Stellenwert der örtlichen Feuerwehr unter Beweis stellte. Das Wetter habe mitgespielt und auch für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Bei fetziger Musik am späten Abend klang das Fest aus.