Vorsprung durch Volt: Der Hyundai Ioniq 5 beim Tüv | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.07.2026 05:18

Vorsprung durch Volt: Der Hyundai Ioniq 5 beim Tüv

Mit Ecken und Kanten: Optisch entkommt der Hyundai Ioniq 5 dem Einheitsbrei - ist er auch technisch eine Delikatesse für Gebrauchtkäufer? (Foto: Hyundai/dpa-tmn)
Mit Ecken und Kanten: Optisch entkommt der Hyundai Ioniq 5 dem Einheitsbrei - ist er auch technisch eine Delikatesse für Gebrauchtkäufer? (Foto: Hyundai/dpa-tmn)
Mit Ecken und Kanten: Optisch entkommt der Hyundai Ioniq 5 dem Einheitsbrei - ist er auch technisch eine Delikatesse für Gebrauchtkäufer? (Foto: Hyundai/dpa-tmn)

Mit seinen Kanten und Linien verkörpert der Hyundai Ioniq 5 etwas Futuristisches. Und mit seiner 800-Volt-Technologie war er früh auf dem modernen Stand, der vorher nur Nischenmodellen wie dem Porsche Taycon beschieden war.

Bedeutet: Sein Bordnetz ermöglicht bei Ladeleistungen zwischen 180 kW und 260 kW kurze Ladezeiten: Von 10 auf 80 Prozent Ladezustand sollen in unter 20 Minuten möglich sein. Auch vom TÜV gibt es Positives zu vermelden.

  • Modellhistorie: Auf der IAA 2019 gab es einen Ausblick auf das Modell, auf den Markt kam das bei Hyundai so geführte „Crossover Utility Vehicle“ 2021. Das Facelift von 2023 brachte mehr Auswahl bei den Motoren, jenes im Folgejahr auch größere Speicher für den Antriebsstrom. 
  • Karosserie und Varianten: Die Karosserie wirkt kompakt, aber der Ioniq 5 ist ein nahezu zwei Tonnen schweres Auto. Die Fahrgeschwindigkeit ist bei 185 km/h abgeregelt, nur beim Sportmodell 5N nicht, das auf 650 PS kommt. Je nach Version fasst der Antriebsakku 58 bis 84 Kilowattstunden (kWh). 
  • Abmessungen (laut ADAC): 4,64 m bis 4,66 m x 1,89 m x 1,61 m (LxBxH); Kofferraumvolumen: 520 l bis 1.587 l (plus 24 l vorn). 
  • Stärken: Er ist groß, und er hat einen guten Antritt. Und er weist eine ziemlich gute Bilanz nach der ersten Hauptuntersuchung (HU) vor, die der „Auto Bild TÜV-Report 2026“ berücksichtigt. Der Ioniq 5 fährt Bestnoten, also eine Beanstandungsquote von 0,0, ein bei Achsaufhängungen, Antriebswellen, Lenkanlage sowie Bremsleitungen und -schläuchen.Auch die Funktion von Fuß- und Feststellbremse ist top. Ebenfalls weniger beanstandet als der Durchschnitt: Federn und Dämpfer, vordere und hintere Beleuchtung, die Blinker. 
  • Schwächen: Beim ersten TÜV liegen die Quoten bei den Lenkgelenken höher als beim Durchschnitt der Fahrzeugklasse, das gilt auch für das Abblendlicht. Auf Durchschnittsniveau befinden sich die Bremsscheiben - die, wenn sie ersetzt werden müssen, ein ziemlich teures Ersatzteil sind, so der Report. 
  • Pannenverhalten: Mit Blick auf seine Pannenstatistik schreibt der ADAC über das südkoreanische Modell, dieses sei „sehr unzuverlässig“. Pannenschwerpunkte sind die Fahrzeugelektrik allgemein bei Exemplaren mit Erstzulassungsjahr 2022 und 2023, weiteres auffälliges Bauteil ist die Starterbatterie (2021 bis 2024). 
  • Motoren: Elektromaschinen an der Hinterachse und zusätzlich an der Vorderachse sorgen für Vortrieb bei den 4WD-Modellen. Das Leistungsspektrum der Hecktriebler geht von 125 kW/170 PS bis 168 KW/229 PS; die Allradler kommen auf 173 kW/235 PS bis 478 kW/ 650 PS. Der Energiegehalt der Antriebsbatterie beläuft sich je nach Ausführung auf 58 kWh, 63 kWh, 72,6 kWh, 77,4 kWh und 84 kWh.

Händler-Verkaufswert nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern - drei Preisbeispiele:

  • Ioniq 5 Basis Elektro (6/2021); 125 kW/170 PS (Batterie: 58 kWh); 60.000 Kilometer; 18.009 Euro.
  • Ioniq 5 Dynamiq Elektro 4WD (6/2023); 239 kW/325 PS (Batterie: 77,4 kWh); 38.000 Kilometer; 28.217 Euro.
  • Ioniq 5 N Line X Elektro (6/2024); 168 kW/228 PS (Batterie: 84 kWh); 26.000 Kilometer; 39.573 Euro.

© dpa-infocom, dpa:260710-930-362401/1


Von dpa
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