In das Bahnhofsareal von Dombühl sind in den vergangenen zehn Jahren nach den Worten von Bürgermeister Jürgen Geier insgesamt etwa 20 Millionen Euro geflossen. Jetzt sind auch die Parkplätze für das ehemalige Bahnhofgebäude fertig.
Der Neubau der Parkplätze im fünften Bauabschnitt für das ehemalige Dombühler Bahnhofgebäude ist abgeschlossen. Die Abnahme der Bauarbeiten für die Stellplätze ist laut Mitteilung von Dombühls Bürgermeister Jürgen Geier erfolgt.
„Noch eine Maßnahme, die kurz vor Weihnachten abgeschlossen werden konnte”, freut sich der Bürgermeister. Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 200.000 Euro wird über die einfache Dorferneuerung für das ehemalige Bahnhofgebäude durch das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken mit 78.455 Euro gefördert.
Entstanden sind für das Gebäude mit Dorfladen, Café und Arztpraxis somit elf weitere Parkplätze. Im Osten hatte man schon 52 und direkt am Gebäude 38 Park-and-Ride-Parkplätze geschaffen.
Damit ist laut Geier die Neugestaltung des Bahnhofareals nach gut zehn Jahren im Großen und Ganzen abgeschlossen. „Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen”, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden. „Zusammen mit den Maßnahmen der Deutschen Bahn haben wir nun einen der schönsten Bahnhöfe in der Region und darüber hinaus”, ist er überzeugt.
In der Zukunft soll durch kleinere Maßnahmen die Aufenthaltsqualität am Bahnhof weiter verbessert werden, kündigt Geier an. Insgesamt wurden in die Neugestaltung des Bahnhofareals mit Sanierung des ehemaligen Bahnhofgebäudes mit Dorfladen und Café Gleis D rund fünf Millionen Euro investiert. Die Fördermittel aus verschiedenen Töpfen betragen rund 1,5 Millionen Euro.
Hinzu kommen gut 13 Millionen Euro, die von der Deutschen Bahn investiert wurden. Dazu zählen laut Geier der Neubau der Bahnsteige, die Unterführung, die Barrierefreiheit oder das Wartehäuschen.
Zusammen mit der Sanierung des Gebäudes „ehemalige Bahnhofgaststätte“ und der Schaffung von sechs Mietwohnungen durch einen Investor, unterstützt durch die Gemeinde, seien in das Bahnhofsareal in den vergangenen zehn Jahren insgesamt etwa 20 Millionen Euro geflossen, teilt Geier mit. „Vorher war das Areal ein Schandfleck, jetzt hat es sich in ein Schmuckstück gewandelt”, sagte Bürgermeister Geier gegenüber der Redaktion.