Volleyballerinnen des TSV Ansbach II gewinnen gegen den BSV 98 Bamberg mit 3:2 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.03.2026 13:38

Volleyballerinnen des TSV Ansbach II gewinnen gegen den BSV 98 Bamberg mit 3:2

Coralie Pauli (oben in rot) im Angriff und Nicole Böhmländer (links) sorgten mit dem TSV Ansbach II für einen versöhnlichen Saisonabschluss beim Sieg im Tiebreak gegen Bamberg.  (Foto: Norbert Dietrich)
Coralie Pauli (oben in rot) im Angriff und Nicole Böhmländer (links) sorgten mit dem TSV Ansbach II für einen versöhnlichen Saisonabschluss beim Sieg im Tiebreak gegen Bamberg. (Foto: Norbert Dietrich)
Coralie Pauli (oben in rot) im Angriff und Nicole Böhmländer (links) sorgten mit dem TSV Ansbach II für einen versöhnlichen Saisonabschluss beim Sieg im Tiebreak gegen Bamberg. (Foto: Norbert Dietrich)

Auch wenn der Abstieg in die Landesliga vor dem letzten Spieltag bereits feststand, wollten sich die Volleyballerinnen des TSV Ansbach II noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und dem Favoriten BSV 98 Bamberg Paroli bieten. In einer bis zum letzten Ballwechsel spannenden Begegnung gewann Ansbach gegen den Tabellenfünften mit 3:2.

TSV-Headcoach Stephan Schröder standen lediglich sieben Spielerinnen zur Verfügung. Dies veranlasste ihn, die „gelernte Zuspielerin“ Carolin Schäfer erstmals auf die Außenposition zu stellen, was sie mit Bravour meisterte. Desweiteren schickte er Elena Hoherz (Zuspiel), Nicole Böhmländer, Vera Marchegiani (Mittelblock), Lara Baumann (Diagonal) und Coralie Pauli (Außenangriff und Annahme) aufs Feld. Wie gewohnt stand Aljana Rutkowski auf der Position der Libera.

Pauli punktete beim 22:19 mit drei Angaben in Folge

Ansbach konnte sich im ersten Satz zwischenzeitlich auf 17:11 absetzen. Die Gäste kämpften sich nochmals auf 21:19 heran, als Chiara Pauli beim Stande von 22:19 mit drei Angaben in Folge - davon zwei Netzroller und ein kurz platzierter Aufschlag - den 25:19 Satzgewinn perfekt machte. Im zweiten Satz ließ der Gastgeber die notwendige Konstanz vermissen. Schwächen in der Annahme und weitere individuelle Fehler führten zur 14:25-Niederlage.

Dies setzte sich im 3. Satz fort. Durch Eigenfehler in entscheidenden Phasen hatte das Team um Mannschaftsführerin Nicole Böhmländer mit 20:25 das Nachsehen. Bayreuth überzeugte vor allem mit platzierten Longline-Bällen. Im 4. Satz ging Ansbach schnell mit 4:0 in Führung. Zuspielerin Hoherz bediente ihre Außenangreiferinnen Pauli und Schäfer sowie Baumann auf der Diagonalen mit schnellen, variablen Bällen. Im Mittelblock entschärften Böhmländer und Marchegiani den gegnerischen Angriff. Letztere sorgte selbst für wichtige Punkte.

Die Entscheidung musste im Tiebreak fallen

Mit Rutkowski verfügte der Gastgeber über eine agile Libera, die zusammen mit Hoherz für eine zuverlässige Blocksicherung sorgte. Mit 25:15 glich Ansbach zum 2:2-Zwischenstand aus, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Zunächst war Bayreuth tonangebend und ging mit 12:7 in Führung. Doch die „jungen Wilden“ gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen. In langen, hart umkämpften Ballwechseln, die auch die Zuschauer begeisterten, glich Ansbach zum 13:13 aus.

Den Sieg machten die beiden Jüngsten im Team perfekt. Baumann punktete durch einen hart platzierten Schmetterball und Hoherz ließ dem Gegner mit einem Aufschlag-Ass keine Chance. Betrachtet man die Tatsache, dass während des gesamten Spiels aufgrund der dünnen Personaldecke alle Spielerinnen durchspielen mussten, so ist dieser Sieg gegen den Tabellenfünften besonders hoch zu bewerten.

TSV Ansbach II: Nicole Böhmländer, Elena Hoherz, Carolin Schäfer, Aljana Rutkowski, Coralie Pauli, Lara Baumann, Vera Marchegiani.


Von NORBERT DIETRICH
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