Viele Pferdestärken und viel Gefühl beim „Bulldog Dretzn“ in Ottenhofen | FLZ.de

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Viele Pferdestärken und viel Gefühl beim „Bulldog Dretzn“ in Ottenhofen

Da staubt es ganz schön, wenn die schweren Schlepper die riesigen Gewichte schnellstmöglich über den Parcours ziehen. (Foto: Helmut Meixner)
Da staubt es ganz schön, wenn die schweren Schlepper die riesigen Gewichte schnellstmöglich über den Parcours ziehen. (Foto: Helmut Meixner)
Da staubt es ganz schön, wenn die schweren Schlepper die riesigen Gewichte schnellstmöglich über den Parcours ziehen. (Foto: Helmut Meixner)

Von Oldtimern, die bisweilen schon länger als 60 Jahre treue Dienste leisten, bis hin zu Monstermaschinen mit mehr als 300 Pferdestärken, reichte die Palette der Traktoren, die am Samstag zur sechsten Auflage des „Bulldog-Dretzns“ der Dieselfreunde nach Ottenhofen (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) gekommen waren.

Bevor die „Wettkämpfer“ auf dem staubigen, frisch gemulchten Gelände zum Zug kamen, begaben sich jedoch rund 40 Teilnehmer mit ihrem ganzen Stolz, den Oldtimern, auf eine kleine Ausfahrt durchs Dorf.

Von Oldtimern bis hin zu modernen Monstermaschinen: Das Buldog-Dretzen der Dieselfreunde Ottenhofen gerät wieder zum Schaulaufen der Traktoren. (Foto: Helmut Meixner)
Von Oldtimern bis hin zu modernen Monstermaschinen: Das Buldog-Dretzen der Dieselfreunde Ottenhofen gerät wieder zum Schaulaufen der Traktoren. (Foto: Helmut Meixner)

Erst durchs Dorf, dann übers Feld: Die Bilder vom Bulldog Dretzn in Ottenhofen

Fahrzeuge der Marken Hanomag, Eicher oder Deutz, der eine und andere Geräteträger und nicht zuletzt ein Einachser vom Typ „Holder“ samt Anhänger waren zu bewundern.
25.08.2024 23:16
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Hinter Hans Henninger, der wie jedes Jahr die Reihe der „Hingucker“ anführte, ratterten Marken wie Hanomag, Eicher, Deutz und Co., der eine und andere Geräteträger und nicht zuletzt ein Einachser vom Typ Holder samt Anhänger die Dorfstraße entlang.

Aufteilung in verschiedene Klassen

Eine Stunde später wurde es dann für die Wettkämpfer, aufgeteilt in zehn Wertungsklassen, ernst. Je nach Leistung der Schlepper wurden unterschiedliche Gewichte, beginnend mit kleinem und großem Baumstamm, für die Zugmaschinen bis 60 PS, bis hin zu zwei großen Reifen, mit einem Gewicht von rund sieben Tonnen, für die, in drei Wertungsklassen untergliederten, Schlepper jenseits der 200-PS-Marke angehängt.

Noch ein paar Meter bis hin zum Start. Sobald die Ampel auf Grün umsprang, wurde die Lichtschranke ausgelöst und es konnte losgehen. Die Fahrer drückten vehement aufs Gaspedal, dicker Qualm stieg aus dem Auspuff auf, und die Traktoren samt den angehängten Gewichten tauchten, da der Boden des Parcours völlig ausgetrocknet war, in eine dicke Staubwolke ein.

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Falsches Schalten kostet unnötig Zeit

In den kommenden knapp 60 Sekunden kam es jetzt nicht nur auf die Leistung an, die unter der Motorhaube steckte, sondern auch auf das fahrerische Können der Piloten. Denn falsches Schalten kostete, wie Hunderte von Zuschauern wiederholt beobachten konnten, unnötig Zeit – ein Missgeschick, das man auf einer möglichen zweiten Fahrt allerdings korrigieren konnte. Schließlich gelangte nur die schnellere der beiden Runden in die Wertung.

Nach den ersten rund zwei Stunden, blickte man am Kommandostand in zufriedene Gesichter: Mehr als 40 „Bulldog-Dretzer“ hatten den Staub aufwirbeln lassen und weitere standen auf dem Gelände bereits startklar in der Schlange.

Fachsimpeln ist ein Muss

Gefahren wurde bis zum Abwinken. Nach getaner Arbeit durfte das gemütliche Beisammensein, samt Fachsimpeln und Preisverteilung in der Gemeinschaftshalle nicht fehlen. Vorgesorgt hatten die wahren Oldtimer-Freunde. Für den Rückzug nach der Feier stand der mitgebrachte Anhänger für die Übernachtung in Reichweite – wohl wissend, dass die Dieselfreunde für ein Frühstück am Sonntagmorgen vorgesorgt hatten.


Von Helmut Meixner
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