Das Verschwinden und plötzliche Wiederauftauchen des Markt Bibarters Till Ramming bleibt rätselhaft. Im Gespräch mit unserer Zeitung hat Vater Erwin vor allem auch den Behörden schwere Fehler unterstellt. Die wiederum widersprechen. Die Polizei dröselt auf, um zu belegen, dass die Beamten wirklich alles getan haben, um Till zu finden.
Mit 15 Jahren war Till Ramming plötzlich verschwunden. Von einem Tag auf den anderen. Vorerst spurlos. Im September 2017 hatten ihn seine Eltern das letzte Mal gesehen. Dann kam das lange bange Warten. Bis er sich vor wenigen Wochen unverhofft meldete und wieder nach Hause zurückkehrte. Nun sucht er eine Ausbildungsstelle und will seinen Abschluss nachholen.
Vater Erwin Ramming hatte vor allem auch der Polizei Vorwürfe gemacht – anderthalb Jahre hätten die Beamten nichts unternommen und dann das Haus der Rammings in Markt Bibart „auf den Kopf gestellt“. Auf Nachfrage unserer Zeitung widerspricht Michael Konrad, Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, entschieden. „Wir sind über Jahre drangeblieben, haben viele Maßnahmen getroffen, das zeigt, dass wir den Fall ernst genommen haben.“
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