Verein aus Burk-Meierndorf setzt sich seit 1974 für Kinder in Bangladesch ein | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.02.2026 09:00

Verein aus Burk-Meierndorf setzt sich seit 1974 für Kinder in Bangladesch ein

Der Delegation des Kinderhilfswerks Christlicher Missionsdienst wurde in jeder Einrichtung ein herzlicher Empfang bereitet. (Foto: Kinderhilfswerk Christlicher Missionsdienst)
Der Delegation des Kinderhilfswerks Christlicher Missionsdienst wurde in jeder Einrichtung ein herzlicher Empfang bereitet. (Foto: Kinderhilfswerk Christlicher Missionsdienst)
Der Delegation des Kinderhilfswerks Christlicher Missionsdienst wurde in jeder Einrichtung ein herzlicher Empfang bereitet. (Foto: Kinderhilfswerk Christlicher Missionsdienst)

Seit 1974 unterstützt das Kinderhilfswerk Christlicher Missionsdienst, das seinen Sitz in Burk-Meierndorf hat, Einrichtungen in Bangladesch, die unter dem Dach der Church of Bangladesch organisiert sind. Eine neunköpfige Delegation des Vereins reiste Ende Januar in das südasiatische Land und machte sich ein Bild von der Arbeit vor Ort.

Das Engagement des Kinderhilfswerks Christlicher Missionsdienst in Bangladesch begann 1974 am Ende des Bürgerkrieges. Die Verantwortlichen des Vereins wollten armen Mädchen und Jungen helfen, diesen den Schulbesuch sowie eine Ausbildung ermöglichen. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, gibt es inzwischen 15 Einrichtungen, in denen sich um zirka 1000 Kinder und Jugendliche gekümmert wird.

Farbenfrohe Tänze und Musik

Für die meisten Mitglieder der Reisegruppe war es der erste Aufenthalt in Bangladesch. Das Land, das zu den ärmsten der Welt zählt, ist flächenmäßig nur etwa ein Drittel so groß wie Deutschland und hat fast 180 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Hauptstadt Dhaka hat sich zur zweitgrößten Stadt der Welt mit nahezu 40 Millionen Einwohnern entwickelt. Viele Menschen vom Land suchen dort Arbeit und leben oft in sehr ärmlichen und unhygienischen Verhältnissen, schreibt Willi Föll, Vorstandsmitglied des Kinderhilfswerks Christlicher Missionsdienst, in der Pressemitteilung weiter.

Der Delegation sei in jeder Einrichtung ein herzlicher Empfang bereitet worden. In den Einrichtungen werden vor allem die christlichen Stämme der Garos und Santalis betreut, die in dem überwiegend islamischen Land zu den Minderheiten gehören. Viele Christen arbeiteten als Tagelöhner in der Landwirtschaft und anderen Betrieben, sodass ein regelmäßiges Einkommen oft nicht möglich sei.

„Die gute bengalische Küche genießen“

Mit farbenfrohen Tänzen und Musik sei die Reisegruppe begrüßt worden und „durfte die gute bengalische Küche genießen”. Demgegenüber seien Kinder und Mitarbeitende sehr interessiert gewesen, zu erfahren, „wie es in Deutschland aussieht, was wir arbeiten und wie wir unser Leben gestalten”.

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Wie Föll informiert, können Vorschulkinder in den Einrichtungen Tagesstätten besuchen, was die Voraussetzung für den Eintritt in die Grundschule ist. Später wird den Mädchen und Jungen die weitere Schulbildung bis zum College und zur Universität ermöglicht, wobei viele auch die Möglichkeit einer handwerklichen Ausbildung ergreifen. Angeboten werden in einem Trainingszentrum eine Kfz-, eine Mechaniker- sowie eine Elektrikerausbildung. Besonders interessant sei auch der Besuch des christlichen Missionskrankenhauses in Rajshahi gewesen, wo eine Pflegefachausbildung absolviert werden kann.

Der Delegation aus Deutschland wurden neue mögliche Projekte vorgestellt. „Wir können natürlich nur unterstützen, wenn neue Spender und Pateneltern für die Sache gewonnen werden”, betont Föll in der Pressemitteilung. Nach vielen Begegnungen und neuen Erfahrungen trat die Gruppe die Rückreise nach Deutschland an.


Von kie
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