Headbanging und Metal: Das Summer-Breeze-Open-Air lockt zehntausende Fans an. Ein Festival ist jedoch mehr als nur Bühne und Bands. Die Fränkische Landeszeitung hat sich bei Besucherinnen und Besuchern umgehört, welche fünf Dinge sie für ein gelungenes Wochenende als unverzichtbar empfinden.
Doch was macht den perfekten Festivaltrip aus? Die Antworten überraschen und zeigen: Es sind oft die einfachen Dinge, die den größten Unterschied machen.
Isabelle Pfister (28) und Tom Biafo (29) aus Basel zählen beispielsweise Bier, Sonnencreme, Stühle, ein Zelt und gute Freunde zu ihren Festival-Must-haves. Besonders Isabelle betont: „Das Allerwichtigste für ein Festival sind auf jeden Fall gute Freunde.“
Auch Thomas Hechfellner (30) aus Regensburg hat klare Favoriten: Bier, gute Freunde und der Wille zum Party machen. Seine Gruppe setzt dabei auf ein ungewöhnliches Hilfsmittel: in den vergangenen Jahren haben sie festgestellt, dass es ihnen eine Leiter erleichtert, auf ihren Van zu gelangen, um von dort das Gelände bis zur Bühne zu überblicken. Zusätzlich sei noch eine Person in der Gruppe wichtig, die für Stimmung sorgt und den Laden am Laufen hält. Zu den Festivalabläufen meint Thomas: „Die Organisation von Summer Breeze ist dieses Jahr top. Da kann man sich nicht beschweren.“
Malte Schönknecht (48) und Julia Bahsz (37) aus Duisburg legen großen Wert auf gute Bands und gute Organisation. Besonders wichtig sind ihnen ordentliche Sanitäranlagen. Sie loben die Verbesserungen: Es gebe mehr Schilder, was für mehr Transparenz sorge. Auch nette Leute seien ihnen wichtig. Für sie ist klar: „Der Boden für ein gutes Festival ist immer noch die Stimmung.“
Eric Heuß (34) aus Hessen findet: Bierdosen, Zelt, Stuhl, Pavillon und Eiswürfel gehören unbedingt dazu. Die Eiswürfel lagert er in einem Campingkühlschrank. Im Mittelpunkt steht für ihn aber das Gefühl: „Es fühlt sich an wie Urlaub – und so muss das sein. Wenn es sich nicht nach Urlaub anfühlt, hat man irgendetwas falsch gemacht.“
Ingo Stammschulte (54) aus Arnsberg hebt die Bedeutung guter Bands, guter Organisation und Sauberkeit hervor. Er betont: „Es soll auch sauber hinterlassen werden und bewusster umgegangen werden.“ Außerdem zählen für ihn eine gute Nachbarschaft und Möglichkeiten zur Abkühlung.
Für Janis Nickel (17) aus Nordrhein-Westfalen sind Musikauswahl, Ordnung, gute Laune, die richtigen Leute und Schatten entscheidend. Er merkt aber an, dass es dieses Jahr etwas schwierig ist, einen schattigen Platz zu finden, da fast gar keiner da ist.