Unterlaimbach hat einen neuen Pfadfinderstamm | FLZ.de

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Unterlaimbach hat einen neuen Pfadfinderstamm

Rund um das Lagerfeuer versammelten sich die angehenden Pfadfinder – diesmal neben den Gruppenleitern auch noch von den Eltern unterstützt. (Foto: Martina Hinkelmann)
Rund um das Lagerfeuer versammelten sich die angehenden Pfadfinder – diesmal neben den Gruppenleitern auch noch von den Eltern unterstützt. (Foto: Martina Hinkelmann)
Rund um das Lagerfeuer versammelten sich die angehenden Pfadfinder – diesmal neben den Gruppenleitern auch noch von den Eltern unterstützt. (Foto: Martina Hinkelmann)

Der neue Pfadfinderstamm mit dem Namen „Laimbacher Rotmilane“ traf sich dieser Tage zum ersten Mal auf einer Wiese nahe Unterlaimbach. Die zahlreichen Kinder und Erwachsenen, die gekommen waren, wurden von Stammwart Christoph Fuchs, Stammleiter Tim Ohlmann und Stammpastor Henning Hoffmann sowie dem ganzen Mitarbeiterteam begrüßt mit dem Lied „Olé Olé Olé – die Pfadis das sind wir.”

Zunächst wurden alle mit dem Pfadfindergruß vertraut gemacht: Rechte Hand hoch halten, Zeige, Mittel- und Ringfinger zeigen nach oben, Daumen und kleiner Finger werden zueinander geführt. Und schon fragte der Stammleiter in die Runde „Pfadfinder bereit?“ und bekam zur Antwort: „Allzeit bereit für Jesus.“

Flechten oder Eicheln aus dem Wald

Weitere Tagesordnungspunkte waren für die diversen Teams, zwei Eierkartons mit verschiedenen Materialien aus dem Wald – beispielsweise Eicheln oder Flechten – zu bestücken. Oder sie sollten Stecken sammeln, die zum Aufwickeln des Stockbrots am anschließenden Lagerfeuer verwendet wurden.

Alle zwei Wochen werden sich nun die Laimbacher Rotmilane treffen. Sie werden die Natur erkunden, lernen, wie man ein Lagerfeuer macht, wie man ein Zelt aufbaut und mit einem Messer umgeht. Dies alles sind Fertigkeiten, die ein echter Pfadfinder können muss, um das künftig stattfindende Camp als vollwertiges Mitglied besuchen zu können.

Spezieller Baumwollstoff

In dieses Camp dürfen Kinder ab neun Jahren. Dort werden sie in besonderen Zelten schlafen und Versammlungen abhalten. Es handelt sich um schwarze Jurten, deren Baumwollstoff eine spezielle Imprägnierung hat und typisch ist für die deutsche Pfadfinderschaft. In diesem Juren ist es sogar möglich, ein Lagerfeuer zu machen, berichtet Christoph Fuchs, der selbst bereits seit 2014 bei den Pfadfindern ist.

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Bei diesen geht es um „learning by doing“ – es wird gearbeitet, gelernt und anschließend weitergegeben. Dies erfolgt in Kleingruppen, sogenannten Sippen. Eine Sippe bleibt für die gesamte Pfadfinderzeit zusammen und erlebt so eine besondere Art der Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig hilft und unterstützt, so Fuchs weiter.

Crowdfunding für eine weitere Jurte

Zwei Jurten wurden bereits durch den CVJM, den Initiator der Pfadfindergruppe, gestellt. Eine weitere Jurte soll nun durch Crowdfunding über eine Plattform der VR Bank finanziert werden. Beim Crowdfunding können viele Menschen kleinere Beträge spenden. Die VR Bank beteiligt sich mit zehn Prozent an den Kosten und gibt zusätzlich zu jeder Spende noch fünf Euro dazu. Eine großartige Aktion, findet Hoffmann.

Am 21.Oktober wird dann die offizielle Gründung der Laimbacher Rotmilane erfolgen. Alle bis jetzt noch Unentschlossenen sind zur Gründungsfeier eingeladen. Zusätzlich können sich Familien bei einem Beitrittsinteresse am Scheinfelder Holztag am eigens aufgebauten Stand der Laimbacher Rotmilane informieren.


Von Martina Hinkelmann
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