Die Silhouette von Uffenheim, heutzutage auch gerne Skyline genannt, ziert nun die Klinge eines Messers. Hinter der Idee steckt Geschäftsfrau Stefanie Geuder-Horn, die in der Ansbacher Straße ein Haushaltswarengeschäft führt. Schließlich muss man der Stadt und der Verwaltungsgemeinschaft (VG) ja doch irgendwie zum besonderen Geburtstag gratulieren.
675 Jahre Stadtrecht Uffenheim und 50 Jahre VG: Zwei Anlässe, die in den kommenden Wochen in der Stadt noch groß gefeiert werden sollen. Zu so einer richtigen Jubiläumsfete gehören natürlich auch besondere Geschenkartikel, die der Stadt ein unvergessliches Andenken an dieses Jubeljahr 2024 bescheren. Das dachte sich auch Stefanie Geuder-Horn.
Der Gedanke, der Stadt Uffenheim eine Messer-Edition zu widmen, schwirrte schon länger durch ihren Kopf, sagt die Geschäftsführerin im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich habe letztes Jahr schon die Idee dazu gehabt.“ Doch irgendwie fehlte der Aufhänger. Der ist nun mit dem Doppel-Geburtstag gegeben.
Das Würzburger Torturm, die Turmspitzen der Kirchen und die Häuserfronten verleihen der Stadt Uffenheim einen besonderen Silhouetten-Charme. Alle diese Wahrzeichen sind auf den Messern zu entdecken, mit dem Schriftzug „Stadt Uffenheim“. Wer träumt nicht davon, bei der Vesper die Leberwurst mit einem Messer samt Uffenheim-Signatur auf dem Brot zu verstreichen?
Gute Qualität bescheinigt die Ideengeberin ihrem Endprodukt. 390 Stück wurden von der Schweizer Messermanufaktur „Victorinox“ gefertigt, von diesem Unternehmen wurde auch die Lasergravur umgesetzt, erzählt Geuder-Horn. Seit wenigen Wochen ist die Sonderedition nun in ihrem Haushaltswarenladen in der Uffenheimer Altstadt käuflich erhältlich – das erste Zwischenfazit der Geschäftsführerin fällt durchaus positiv aus: „Sie laufen ganz gut.“
Damit Stefanie Geuder-Horn auch weiterhin eine solch erfreuliche Bilanz ziehen kann, hat Bürgermeister Wolfgang Lampe nach dem Pressetermin gleich sechs Exemplare gekauft – für private Zwecke, wie er ausdrücklich betont. Und nein, niemand müsse sich sorgen. „Die Idee eines Jubiläumsmessers finde ich wirklich gut“, kommentiert Lampe. Vom Endergebnis ist er ebenfalls überzeugt: Schließlich kann nicht jeder Bürgermeister behaupten, dass die Silhouette „seiner“ Stadt per Laser auf einem Messer verewigt wurde.