Berlinale sieht Unabhängigkeit bestätigt - „keine Vorgaben“ | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.03.2026 03:03, aktualisiert am 04.03.2026 16:54

Berlinale sieht Unabhängigkeit bestätigt - „keine Vorgaben“

Die Berlinale pocht auf Unabhängigkeit ihrer Arbeit. (Symbolbild) (Foto: Soeren Stache/dpa)
Die Berlinale pocht auf Unabhängigkeit ihrer Arbeit. (Symbolbild) (Foto: Soeren Stache/dpa)
Die Berlinale pocht auf Unabhängigkeit ihrer Arbeit. (Symbolbild) (Foto: Soeren Stache/dpa)

Die Berlinale sieht nach den Beratungen des zuständigen Aufsichtsrats die Bedeutung der Unabhängigkeit ihrer Arbeit bestätigt. „Wir teilen die Einschätzung, dass sich das Festival auf einem sehr guten Weg befindet und sich unter der Leitung von Tricia Tuttle weiterhin positiv entwickeln kann“, hieß es in einer Mitteilung. „Zudem haben wir Empfehlungen – keine Bedingungen oder Vorgaben – im Zusammenhang mit Tuttles weiterer Leitung erhalten. Die Verantwortung für deren Prüfung und mögliche Umsetzung liegt nun vollständig bei der Berlinale.“

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hatte mitgeteilt, die Empfehlungen sähen die Gründung eines beratenden Forums ebenso vor wie die Ausarbeitung eines Verhaltenskodex für alle Institutionen unter Verantwortung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB). 

Im Kulturausschuss des Bundestags wurde Weimer gefragt, wie verbindlich diese Empfehlungen seien, doch beantwortete er dies nicht konkret. Er sagte nur, bei der diesjährigen Berlinale seien Dinge entgleist. „Wenn Entgleisungen mehrfach passieren, bis hin zu den Ereignissen des letzten Tages, dann sind wir als verantwortliche Aufsichtsräte schon gehalten zu fragen: Moment mal, können wir vielleicht Verfahren finden, Strukturen finden, Hilfestellung bieten, dass das in Zukunft unterbleibt. Und ich glaube, da haben wir jetzt einen Weg dazu gefunden.“

Hintergrund sind Kontroversen über Äußerungen zum Nahost-Konflikt während des Festivals.

© dpa-infocom, dpa:260304-930-764973/3


Von dpa
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