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Veröffentlicht am 17.02.2025 07:00

Trauer um bekannten Ansbacher Radio-Pfarrer Burkhard Stark

Burkhard Stark hat die Herzen der Radio-Hörer erreicht. Unser Bild zeigt ihn 2013 bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand als Pfarrer. (Archivbild: epd-Bild/Daniel Staffen-Quandt)
Burkhard Stark hat die Herzen der Radio-Hörer erreicht. Unser Bild zeigt ihn 2013 bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand als Pfarrer. (Archivbild: epd-Bild/Daniel Staffen-Quandt)
Burkhard Stark hat die Herzen der Radio-Hörer erreicht. Unser Bild zeigt ihn 2013 bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand als Pfarrer. (Archivbild: epd-Bild/Daniel Staffen-Quandt)

Pfarrer Burkhard Stark, vor allem bekannt als Moderator der Radio-8-Sendung „Prisma“, ist tot. Er starb am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren.

Mit seiner religiösen Sonntagmorgen-Sendung sprach der evangelische Theologe viele Menschen in der Region über die Konfessionen hinweg an. Mit der Auswahl der Texte und Lieder, mit der innigen, ruhigen Art seiner Moderation bewegte er Hörerinnen und Hörer auf menschlich tiefgehende Art und schuf sich so seit 1988 ein treues Publikum.

„Er hatte die Gabe, die Menschen mit der Moderation in ihren Herzen zu erreichen“, sagt Radio-8-Programmleiter Klaus Seeger. Seit Stark krankheitsbedingt nicht mehr senden konnte, wurde Seeger oft nach ihm gefragt. „Zuletzt erst vergangene Woche im Supermarkt.“ Weil der Radio-Pfarrer in seiner Einzigartigkeit nicht ersetzt werden könne, hat der Sender auch „Prisma“ eingestellt.

Vielfältiges Wirken

In Erinnerung bleibt auch das Mitwirken von Burkhard Stark bei den Konzerten des Bürgermeister-Chors im Landkreis Ansbach, bei denen er die verbindenden Worte sprach. Mehrere Jahre lang arbeitete er als persönlicher Referent des Ansbacher Regionalbischofs und als Chefredakteur des „Rothenburger Sonntagsblatts“.

Als Gemeindepfarrer war er längere Zeitabschnitte in Dombühl und Insingen tätig. Stark, gebürtiger Unterfranke, wuchs in Oberfranken auf. Nach dem Abitur in Hof verschlug es ihn im Theologie-Studium und später im Beruf nach Mittelfranken. Er lebte zuletzt im Diebacher Gemeindeteil Oberoestheim. Er hinterlässt eine Ehefrau, vier Kinder und zwei Enkel.

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Von Ulrich Rach und Gudrun Bayer
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