Tradition kehrt zurück: So war das Krippenspiel in Elbersroth | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.12.2023 17:13

Tradition kehrt zurück: So war das Krippenspiel in Elbersroth

Nach der letzten Szene fanden sich alle kleinen und großen Mitwirkenden vor der Krippe ein und stimmten in das wohl bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ ein. Die Zuschauer sangen mit. (F.: Günther Holzinger)
Nach der letzten Szene fanden sich alle kleinen und großen Mitwirkenden vor der Krippe ein und stimmten in das wohl bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ ein. Die Zuschauer sangen mit. (F.: Günther Holzinger)
Nach der letzten Szene fanden sich alle kleinen und großen Mitwirkenden vor der Krippe ein und stimmten in das wohl bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ ein. Die Zuschauer sangen mit. (F.: Günther Holzinger)

Eine stattliche Gruppe von 30 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen führte auf dem Dorfplatz in Elbersoth ein aufwendig inszeniertes Krippenspiel auf. Die Zuschauerkulisse war groß und der Dorfplatz mit Besuchern gefüllt.

Mit der Vorstellung wurde in diesem Jahr die Tradition des Krippenspielens, die durch die Pandemie unterbrochen worden war, unter der Ägide des Dorfvereins „Elbersroth Rundum“ wieder fortgeführt.

Mit den Vorbereitungen, das heißt mit der Organisation und den Proben, hatten die Mitwirkenden bereits im Oktober begonnen, erläuterte vor Beginn der Aufführung Vorsitzender Hermann Abel, der sich über die riesige Besucherresonanz freute. Allen Mitwirkenden aus dem Ort sowie aus Lattenbauch, Birkach und Steinbach gebühre Anerkennung für ihr großartiges Engagement, betonte er.

Alleinstellungsmerkmal für das Dorf

Herriedens Bürgermeisterin Dorina Jechnerer sah im Krippenspiel ein Alleinstellungsmerkmal für Elbersroth und würdigte die Leistungen der Darstellenden auf dem „wohl bekanntesten Dorfplatz der Gemeinde“. Außerdem hob sie den Einsatz von Hauptorganisator Hermann Abel hervor. Auch der frühere Herrieder Kaplan Sebastian Braun aus Eichstätt war gekommen und freute sich, erstmals bei der Aufführung dabei zu sein, was ihm während seiner Tätigkeit im Pfarrverband wegen Corona vorher nicht möglich gewesen sei.

Nachdem Sprecherin Irene Nepovedomy den Zuhörern den Beginn der Weihnachtsgeschichte erzählt hatte, eröffneten Thomas Voigt als Isaak und Anni Hertlein als Judith die etwa einstündige Vorführung. Anschließend begab sich Joseph, von Rainer Nepovedomy verkörpert, mit seiner hochschwangeren Frau Maria, von Carola Voigt gespielt, auf den Weg nach Bethlehem, um sich registrieren zu lassen. Engel verfolgen den Stern und die Hirten auf den Feldern, die von einer besonderen Geburt gehört hatten, waren ganz aufgeregt.

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Die Darsteller, die als Weise aus dem Morgenland, als König Herodes sowie als Joseph und Maria ihre Rollen vorzüglich meisterten, erhielten immer wieder kräftigen Applaus. Ebenso die vielen Kinder und Jugendlichen, die couragiert als Engel, Hirten, Frauen, Soldat oder als Wirt agierten. Große Bewunderung fanden die farbenprächtigen Kostüme der Darsteller. Zwischendurch leisteten auch die Schafe und der Esel in den Ställen ihren Beitrag und machten sich immer wieder spontan mit ihren lauten Rufen bemerkbar.

Spenden und Erlös für einen guten Zweck

Ins rechte Licht gerückt wurden die einzelnen Szenen von den Beleuchtern Oliver Abel und Kevin Feuchter. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Stiftsbasilika-Bläser aus Herrieden unter der Leitung von Stefan Bayer und der örtliche Gesangverein mit Chorleiterin Lisa Jaszkowski. Als Souffleuse fungierte Heike Abel.

Die gegebenen Spenden und der Erlös aus dem Verkauf der vielen Leckereien werden laut Hermann Abel teils dem örtlichen Kindergarten, der Pfarrei für die Sanierung der Pfarrergräber Heumann und Lederer sowie für die Aktion „Sternstunden“ zur Verfügung gestellt.


Von Werner Wenk
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