Tracking und Co: diese Smartphone-Einstellungen können weg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.04.2026 00:06

Tracking und Co: diese Smartphone-Einstellungen können weg

Ein wenig Tipparbeit - aber sie lohnt sich: In den Smartphone-Einstellungen sollte man unbedingt einmal den Bereichen einen Besuch abstatten, die mit Sicherheit und Datenschutz zu tun haben. (Foto: Marcus Brandt/dpa)
Ein wenig Tipparbeit - aber sie lohnt sich: In den Smartphone-Einstellungen sollte man unbedingt einmal den Bereichen einen Besuch abstatten, die mit Sicherheit und Datenschutz zu tun haben. (Foto: Marcus Brandt/dpa)
Ein wenig Tipparbeit - aber sie lohnt sich: In den Smartphone-Einstellungen sollte man unbedingt einmal den Bereichen einen Besuch abstatten, die mit Sicherheit und Datenschutz zu tun haben. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Wieso muss ein Smartphone eigentlich seinen Standort zum „Verbessern von personalisierter Werbung“ an den Hersteller senden? Muss es eigentlich nicht für normales Funktionieren.

Deswegen können Samsung-Nutzende diese und andere Datenerhebungen auf ihren Smartphones ausschalten. Denn wie „Giga.de“ berichtet, sammeln die Telefone aus Südkorea Daten für personalisierte Werbung und erheben darüber hinaus auch etliche Diagnosedaten.

Einstellungsbereich „Sicherheit und Datenschutz“ besuchen

Wer das nicht will, muss nur ein wenig im Menü herumsuchen und einige Einstellungen ändern. Und das geht so:

  • In den Einstellungen bei „Sicherheit und Datenschutz“ den Punkt „Kontosicherheit“ auswählen.
  • Jetzt unter „Samsung Account-Sicherheit“ herunterwischen und bei „Verbessern von personalisierter Werbung“ den Punkt „Verwenden genauer Standortdaten“ abschalten. Oder gleich den ganzen Menüpunkt deaktivieren.
  • Außerdem gibt es unter „Sicherheit und Datenschutz“ auch noch den Punkt „Weitere Datenschutzeinstellungen“. Hier kann man noch den „Android-Personalisierungsdienst“ und „Diagnosedaten senden“ abschalten.
  • Wer keine KI-Dienste nutzen möchte, kann nun auch noch die „Persönliche Daten-Intelligenz“ abschalten. Das kann aber zu einigen Einschränkungen im Telefonbetrieb bei der Nutzung von KI-Diensten führen. 

Werbeeinstellungen bei Android verwalten

Nicht nur bei Samsung, auch bei Googles Pixel-Smartphones oder neueren Modellen von Motorola und anderen Herstellern kann man die Werbedatensammlung einschränken. 

  • Dazu in die Einstellungen gehen und unter „Datenschutz und Sicherheit“ und „Datenschutzeinstellungen“ den Punkt „Werbung“ auswählen.
  • Hier kann man die Werbe-ID des eigenen Nutzerkontos zurücksetzen. Das kann etwa nützlich sein, wenn man personalisierte Werbung sehen will, aber die Empfehlungen nicht passen. Mit neuer ID lernt der Algorithmus dann die eigenen Vorlieben neu kennen - und schickt eventuell bessere Anzeigen.
  • Oder man löscht die Werbe-ID. Dann können Apps kein so genaues Profil der eigenen Nutzungsgewohnheiten mehr anlegen und darauf basierende Werbeeinblendungen auswählen. Das führt aber nicht zu weniger Werbeanzeigen in Apps oder auf Webseiten.

Berechtigungen von Apps prüfen - nicht jede muss alles dürfen

Wenn man ohnehin gerade schon dabei ist, das Telefon an die Datenleine zu nehmen, lohnt auch ein Blick auf die Berechtigungen einzelner Apps. Hier muss nämlich längst nicht jede App alles können. 

Die Einstellungen sind je nach Hersteller an leicht anderen Orten zu finden. Die stecken in den Einstellungen oder den Datenschutzeinstellungen und heißen etwa:

  • Apps,
  • Apps und Berechtigungen oder
  • Berechtigungsmanager.

Dort kann man einstellen, welche Rechte eine App hat - also ob sie etwa auf die Kamera, das Mikrofon oder den Standort oder die Kontakte zugreifen kann. Hier gilt laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sinngemäß: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Wenn die Spiele-App an die Kontakte will...

Möchte etwa die Nachrichten-App auf das Mikrofon zugreifen, kann das für Sprachnachrichten in Ordnung sein. Auch der Standort - wenn man ihn etwa kurz mir anderen teilen möchte - kann eine notwendige Berechtigung sein.

Der Browser etwa braucht aber nicht unbedingt Zugriff auf die Kamera, die Scanner-App muss den Standort nicht kennen und die kostenlose Spiele-App zum Zeitvertreib sollte sowieso nicht auf Kontakte, Kamera und Kalender zugreifen können.

© dpa-infocom, dpa:260422-930-980953/1


Von dpa
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