Toppler-Theater Rothenburg: Katja Wolff lässt Streit auf sich beruhen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 12.09.2025 09:48

Toppler-Theater Rothenburg: Katja Wolff lässt Streit auf sich beruhen

War bis 2024 leitende Regisseurin am Toppler-Theater: Katja Wolff. (Archivbild: Thomas Wirth)
War bis 2024 leitende Regisseurin am Toppler-Theater: Katja Wolff. (Archivbild: Thomas Wirth)
War bis 2024 leitende Regisseurin am Toppler-Theater: Katja Wolff. (Archivbild: Thomas Wirth)

Neun Jahre war Katja Wolff die leitende Regisseurin des Toppler-Theaters. 2024 beendete der Trägerverein der Sommerbühne die Zusammenarbeit. Katja Wolff empfand das als Rauswurf und wollte den nicht hinnehmen. Gab es inzwischen eine Verständigung?

Im vergangenen Jahrmachte Katja Wolff einen Streit zwischen dem „Verein Toppler Theater” und ihr öffentlich. Der Theaterverein sah ihren Vertrag als korrekt beendet an und wollte ihn nicht fortsetzen. Er hatte bereits Jürgen Eick als Nachfolger verpflichtet. Vorsitzender Jürgen Klatt sprach von „künstlerischen Differenzen” mit Katja Wolff. Die Theaterfrau bestand allerdings auf die Einhaltung einer Kündigungsfrist.

Tiefes Zerwürfnis

Anwälte tauschten Briefe aus. Im Verein führte dies zu einem tiefen Zerwürfnis. Mitarbeitende schieden aus. Eine einvernehmliche Lösung, etwa eine Abfindung, zeichnete sich nicht ab. Noch im vergangenen Dezember meinte Katja Wolff: „Wir wollen die Tür nicht zuschlagen, aber wenn es gar keine andere Möglichkeit gibt, müssen wir den Rechtsweg beschreiten.“

Dazu kam es bisher nicht. Jürgen Klatte geht davon aus, dass es auch zu keiner gerichtlichen Auseinandersetzung mehr kommt. Der Streit um den Arbeitsvertrag scheint im Sande verlaufen zu sein. Ein Indiz dafür, dass die ehemalige leitende Regisseurin des Toppler-Theaters, mit ihrer Forderung im Unrecht ist?

Sie sieht das nicht so: „Das ist natürlich Quatsch!”, so Katja Wolff auf Nachfrage: „Ich wollte mich jetzt nicht in die Waden dieser vier Herren verbeißen. Manchmal muss man einfach die Klügere sein und weiterziehen. Die Rothenburger vermisse ich natürlich und hoffe, dass ich ein paar von Ihnen in meinen Inszenierungen in Oldenburg, Dresden oder Cottbus wieder sehe!”

Das könnte Sie auch interessieren
Theaterspaziergang der Kreuzgangspiele: Spannende Ecken und nahes SchauspielLandestheater Dinkelsbühl feierte bei Bayerischen Theatertagen großen Erfolg1000 Euro Entlastungsprämie kommt nicht: Vorerst keine Auswirkungen in der RegionTheater Ansbach: Eine Liebe ohne Sicherheit zwischen Mutter und TochterAnsbacher Gottesdienst für Rente und Ruhestand: Die Idee hatte ein junger TheologeDas Dinkelsbühler Landestheater startet mit Zuversicht in die SommerfestspieleLaura Remmler inszeniert „Tanz mit den Sternen” am Theater AnsbachPremiere am Theater Kopfüber in Ansbach: Die Abenteuer des Barons von MünchhausenMusicaldarsteller Jürgen Brehm: Von Oberdachstetten auf Deutschlands große BühnenPremiere in Ansbach: Das Theater Kopfüber zeigt Abenteuer des Baron MünchhausenAnsbacher Puppenspiele: Eine Reise in die Welt der GeräuscheWilburgstetten: Theatergruppe Klappe begeistert mit „Das Gespenst von Canterville”„Beflügelte Poesie” in Ansbach: Die Naturbilder der Selma Meerbaum-EisingerTheaterfreunde Thann begeisterten mit dem „Maskenball am Campingplatz”Kreuzgangspiele extra: Hochkomik von Karl Valentin und Liesl Karlstadt

Derzeit erarbeitet Katja Wolff am Staatstheater Cottbus die Operette „Messeschlager Gisela”, an der Comödie Dresden läuft „Himmlische Zeit” und am Staatstheater Oldenburg „Cabaret”.


Thomas Wirth
Thomas Wirth
Redakteur im Ressort „Kultur“
north