Die klassische Bewerbungsmappe in Papierform ist weitgehend out. Stattdessen ist es heute fast überall üblich, die Unterlagen digital einzureichen. Und auch Vorstellungsgespräche werden zunehmend per Videogespräch geführt.
Das hat viele Vorteile: Eine Onlinebewerbung spart Papier und kann schneller und einfacher verarbeitet werden. Der Umweltaspekt ist ebenfalls relevant. Bei einem digitalen Bewerbungsgespräch können darüber hinaus Fahrtzeit und Sprit eingespart werden. Außerdem ist es für die Bewerbenden stressfreier, da es in der gewohnten Umgebung des eigenen Zuhauses stattfindet, und viel leichter im Terminkalender unterzubringen.
Das Online-Bewerbungsverfahren zeigt dazu von Anfang an die Digitalkompetenz der Bewerbenden: Schließlich ist es für die meisten Berufe wichtig, dass die Mitarbeitenden digital arbeiten können. Wer seine Unterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Co. als PDF parat hat und das Vorstellungsgespräch am Laptop meistert, bringt schon viele Voraussetzungen dafür mit.
Trotz moderner Kommunikation bleiben aber klassische Anforderungen bestehen: Anschreiben und Lebenslauf sollten gut formuliert, sauber gelayoutet und ohne Rechtschreibfehler sein. Positiv fällt auf, wer sich offensichtlich im Vorfeld mit der Firma beschäftigt hat. Versendet werden die Unterlagen dann per Mail oder zum Teil über Tools auf der Firmenwebsite.
Für das Online-Vorstellungsgespräch braucht es als erstes eine ausreichende technische Ausstattung. Damit beim Termin nichts schief geht: Ton, Kamera, Beleuchtung und Hintergrund vorab ausprobieren und rechtzeitig online gehen.
Und natürlich sollte man sich genauso gut und angemessen kleiden wie bei einem Vor-Ort-Gespräch. Unruhe, Haustiere oder andere Menschen im Hintergrund sind ungünstig – schon wegen des Datenschutzes. Ein weiterer Tipp: Öfter in die Kamera statt auf den Bildschirm gucken, denn so blickt man dem Gegenüber direkt in die Augen.