Sugenheim wählt: Günther Schell will Bürgermeister werden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.02.2024 14:43

Sugenheim wählt: Günther Schell will Bürgermeister werden

Günther Schell durfte sich bei der Nominierungsversammlung der FWOE in Ingolstadt eines großen Rückhalts für seine Bürgermeisterkandidatur erfreuen. (Foto: Judith Marschall)
Günther Schell durfte sich bei der Nominierungsversammlung der FWOE in Ingolstadt eines großen Rückhalts für seine Bürgermeisterkandidatur erfreuen. (Foto: Judith Marschall)
Günther Schell durfte sich bei der Nominierungsversammlung der FWOE in Ingolstadt eines großen Rückhalts für seine Bürgermeisterkandidatur erfreuen. (Foto: Judith Marschall)

Die Freien Wähler Oberer Ehegrund (FWOE) haben in einer Nominierungsversammlung im Ingolstädter Dorfhaus Günther Schell zum Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 28. April bestimmt.

Rund 60 Bürger waren gekommen, um Schell einerseits ihres Rückhalts zu versichern, andererseits etwas über seine Pläne im Falle einer Wahl zu erfahren. Schell punktete vor allem mit seiner haushaltspolitischen Kompetenz.

Zugleich fasste die Versammlung einen Vorratsbeschluss: Bei der CSU Sugenheim und bei den Unabhängigen Wählern Sugenheim (UWS) soll nachgefragt werden, ob diese die Kandidatur Schells unterstützen - letztere stellten sich allerdings inzwischen hinter Toni Schiefer von der SPD. Sollten diese Wählergruppen oder auch nur eine davon sich dafür entscheiden, ist keine erneute Versammlung notwendig. „Je breiter die Basis, desto wahrscheinlicher ist die Wahl des heute nominierten Kandidaten“, argumentierte Versammlungsleiter Gerd Geißendörfer.

Günther Schell ist seit 2020 im Gemeinderat

Schell leitet derzeit die Finanzverwaltung in Iphofen mit einem Haushaltsvolumen zwischen 70 und 80 Millionen Euro. 2020 zog er auf der Liste der FWOE in den Sugenheimer Gemeinderat ein und wurde sogleich – in einer Kampfabstimmung – zum dritten Bürgermeister gewählt. Schell zählte auch zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten auf und betreibt in seinem Heimatort Ingolstadt einen Weinberg im Nebenerwerb.

Als Bürgermeister werde er Wert auf die dauerhafte finanzielle Leistungsfähigkeit der Marktgemeinde legen. Das Hauptprojekt der nächsten Zeit werde die Sanierung und der Umbau der Ehegrundschule sein.

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Bei der Nominierungsversammlung waren alle in der Gemeinde Sugenheim lebenden Bürger stimmberechtigt, die hier auch das Wahlrecht haben, also über 18 Jahre alt sind, erläuterte Geißendörfer. Von den 58 Anwesenden stimmten 55 für Schell; drei Stimmen waren ungültig.

Damit gibt es für den Urnengang, der auf den 28. April terminiert ist, nun zwei Nominierte: Toni Schiefer seitens der SPD und Günther Schell von den Freien Wählern Oberer Ehegrund. Weitere Bewerbungen sind derzeit nicht in Aussicht.


Von Judith Marschall
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