Stiftung Denkmalschutz unterstützte Dinkelsbühl bei Stadtmauersanierung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.11.2024 10:00

Stiftung Denkmalschutz unterstützte Dinkelsbühl bei Stadtmauersanierung

Eine kleine Tafel an der Zwingermauer erinnert an die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bei der Sanierung der Wehranlage. Unser Foto zeigt den Sprecher des Ortskuratoriums, Manfred Kiesel (links), und OB Dr. Christoph Hammer bei der Montage. (Foto: Markus Weinzierl)
Eine kleine Tafel an der Zwingermauer erinnert an die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bei der Sanierung der Wehranlage. Unser Foto zeigt den Sprecher des Ortskuratoriums, Manfred Kiesel (links), und OB Dr. Christoph Hammer bei der Montage. (Foto: Markus Weinzierl)
Eine kleine Tafel an der Zwingermauer erinnert an die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bei der Sanierung der Wehranlage. Unser Foto zeigt den Sprecher des Ortskuratoriums, Manfred Kiesel (links), und OB Dr. Christoph Hammer bei der Montage. (Foto: Markus Weinzierl)

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) ist eine treue Unterstützerin, wenn es um den Erhalt der historischen Bausubstanz in Dinkelsbühl geht. So gab sie 100.000 Euro für die Sanierung der mittelalterlichen Wehranlage. Auf das Engagement der Stiftung für die Stadtmauer weist seit gestern eine kleine Tafel am mächtigen Bauwerk hin.

Das Täfelchen brachten der Sprecher des Dinkelsbühler Ortskuratoriums der Stiftung, Manfred Kiesel, und OB Dr. Christoph Hammer an der Zwingermauer nördlich des Segringer Tores an. Damit sei aus Sicht der DSD die Instandsetzung dieses Bereichs der Stadtmauer abgeschlossen, berichtete Kiesel.

Die Arbeiten an der Zwingermauer gehörten zum ersten Unterabschnitt der ersten großen Sanierungsmaßnahme an der historischen Wehranlage. Der zweite Unterabschnitt umfasst die Arbeiten südlich des Segringer Tores, die 2025 abgeschlossen werden sollen. Für beide Unterabschnitte gab die Stiftung jeweils 50.000 Euro.

Bereiche mit den massivsten Schäden

Mit dem ersten großen Maßnahmenpaket wurden zugleich auch die Bereiche mit den massivsten Schäden angepackt, erläuterte OB Hammer, der die geschätzten Kosten auf 2,3 Millionen Euro bezifferte. Neben den 100.000 Euro der Stiftung werden auch Mittel aus dem Entschädigungsfonds gewährt. Dieser ist mit weit über einer Million Euro mit im Boot. Der Oberbürgermeister hob hervor, dass die Stadtmauer und das Münster St. Georg die prägendsten Bauwerke in Dinkelsbühl seien.

Sprecher Manfred Kiesel erinnerte daran, dass die DSD in Dinkelsbühl bereits viele Projekte gefördert habe – und sie werde dies auch weiterhin tun, wie er betonte. Engagieren wolle man sich bei der anstehenden Sanierung des Daches der Kirche in Segringen. Außerdem gebe es ein positives Zeichen im Hinblick auf die Sanierung des Münsters St. Georg. Die endgültige Entscheidung darüber treffe allerdings eine wissenschaftliche Kommission, die jeweils im Frühjahr tage.

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Ihre Mittel verdankt die Stiftung ihren rund 200.000 Förderern, zu denen auch Lotto Bayern mit der Glücksspirale gehört. Diese stelle rund 40 Prozent der zur Verfügung stehenden Gelder.

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