Alle Jahre wieder: Auch heuer sammelte die Schulfamilie der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Neustadt kurz vor Weihnachten wieder Lebensmittel und Hygieneartikel für die Aischgründer Tafel „Iss was”.
Insgesamt kamen dabei exakt 777 Artikel für Menschen in Not zusammen. Diese wurden nun von Tafel-Helfern aus dem Foyer der Schule abgeholt. Die Organisation der Aktion oblag Lehrerin Regina Hörlein, den Aufbau des fürs Fotomotiv eigens erstellten „Stern der Hoffnung” übernahmen ihre Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9a.
Gespendet wurden wieder die unterschiedlichsten Waren, darunter viele Hygieneartikel wie Shampoo oder Duschgel. Aber auch Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Salz, Reis und Nudeln sowie Margarine oder Kaffee brachten die Schülerinnen und Schüler für den guten Zweck mit. Ziel sei es, dass auch die Menschen mit wenig Geld sich ein bisschen weniger Sorgen um den nächsten Tag machten müssten und stattdessen ein schönes Fest im Kreise ihrer Lieben verbringen können, hieß es bei der Übergabe.
Die Aischgründer Tafel ist für viele Menschen in der Region eine wichtige Unterstützung im Alltag. Aktuell werden nach Mitteilung der Organisation 448 Haushalte mit insgesamt 973 Menschen unterstützt, darunter Familien, Alleinerziehende, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind.
Damit diese Hilfe Woche für Woche möglich ist, sind Spenden von unschätzbarem Wert, berichtete die Tafel-Helferin Elfriede Trapp im Rahmen des Realschul-Besuchs. Geldspenden helfen, die laufenden Kosten zu decken, etwa für Miete, Strom sowie Treibstoff für Transportfahrzeuge. Ohne diese finanziellen Mittel könne die notwendige Logistik hinter der Lebensmittelausgabe nicht lange aufrechterhalten werden, so Elfriede Trapp beim Abholen und Einladen der Sachen.
Allerdings blieben natürlich Lebensmittelspenden, wie solche der Realschule, nach wie vor das eigentliche Herzstück der Tafelarbeit. Jede einzelne Spende sei wichtig, um die Regale füllen zu können. Die Spenden an die Aischgründer Tafel seien somit mehr als eine materielle Hilfe. Sie seien ein starkes Zeichen von Solidarität, Mitmenschlichkeit und für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Gemeinsam sei es möglich, dass auch in Zukunft in unserer Mitte niemand Hunger leiden müsse.