„Stern der Hoffnung”: Realschüler in Neustadt spenden für die Tafel „Iss was” | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 22.12.2025 10:16

„Stern der Hoffnung”: Realschüler in Neustadt spenden für die Tafel „Iss was”

Am vorletzten Schultag hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Dietrich-Bonhoeffer Realschule wieder einen Stern der Hoffnung mit Lebensmitteln aufgebaut. Helferinnen und Helfer holten die Waren für die Tafel-Ausgabestellen ab. (Foto: Christa Frühwald)
Am vorletzten Schultag hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Dietrich-Bonhoeffer Realschule wieder einen Stern der Hoffnung mit Lebensmitteln aufgebaut. Helferinnen und Helfer holten die Waren für die Tafel-Ausgabestellen ab. (Foto: Christa Frühwald)
Am vorletzten Schultag hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Dietrich-Bonhoeffer Realschule wieder einen Stern der Hoffnung mit Lebensmitteln aufgebaut. Helferinnen und Helfer holten die Waren für die Tafel-Ausgabestellen ab. (Foto: Christa Frühwald)

Alle Jahre wieder: Auch heuer sammelte die Schulfamilie der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Neustadt kurz vor Weihnachten wieder Lebensmittel und Hygieneartikel für die Aischgründer Tafel „Iss was”.

Insgesamt kamen dabei exakt 777 Artikel für Menschen in Not zusammen. Diese wurden nun von Tafel-Helfern aus dem Foyer der Schule abgeholt. Die Organisation der Aktion oblag Lehrerin Regina Hörlein, den Aufbau des fürs Fotomotiv eigens erstellten „Stern der Hoffnung” übernahmen ihre Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9a.

Ein bisschen weniger Sorgen

Gespendet wurden wieder die unterschiedlichsten Waren, darunter viele Hygieneartikel wie Shampoo oder Duschgel. Aber auch Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Salz, Reis und Nudeln sowie Margarine oder Kaffee brachten die Schülerinnen und Schüler für den guten Zweck mit. Ziel sei es, dass auch die Menschen mit wenig Geld sich ein bisschen weniger Sorgen um den nächsten Tag machten müssten und stattdessen ein schönes Fest im Kreise ihrer Lieben verbringen können, hieß es bei der Übergabe.

Die Aischgründer Tafel ist für viele Menschen in der Region eine wichtige Unterstützung im Alltag. Aktuell werden nach Mitteilung der Organisation 448 Haushalte mit insgesamt 973 Menschen unterstützt, darunter Familien, Alleinerziehende, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind.

Jede einzelne Spende ist wichtig

Damit diese Hilfe Woche für Woche möglich ist, sind Spenden von unschätzbarem Wert, berichtete die Tafel-Helferin Elfriede Trapp im Rahmen des Realschul-Besuchs. Geldspenden helfen, die laufenden Kosten zu decken, etwa für Miete, Strom sowie Treibstoff für Transportfahrzeuge. Ohne diese finanziellen Mittel könne die notwendige Logistik hinter der Lebensmittelausgabe nicht lange aufrechterhalten werden, so Elfriede Trapp beim Abholen und Einladen der Sachen.

Das könnte Sie auch interessieren
Großes Interesse: Handwerkerkrippe ist noch länger in Ansbachs Rathaus zu sehen20 Jahre Arbeit für die Tafel Ansbach: Ulrich Erlinger, der Helfer aus ZufallAn Weihnachten allein am Rastplatz: Hundert Lkw-Fahrende entlang der A6 beschenktDie Coverband „Faded Glory” begeisterte mit vielen Rockklassikern in Bad WindsheimEin Ohrenschmaus: Die Stadtkapelle Dinkelsbühl begeistert bei WeihnachtskonzertWeihnachts-Parade der Feuerwehr Hagenbüchach: Hier blinkt nicht nur das BlaulichtWie Melodien Weihnachten bereichern: Erinnerungen von Musikern aus der RegionSo setzt Angela Beck die Feuchtwanger Stiftskirche zu Weihnachten in SzeneElbersrother Krippenspiel begeistert Hunderte Besuchende mit starker Botschaft„Zuspruch war Bombe”: So lief der etwas andere Weihnachtsmarkt in FeuchtwangenAnsbach: Salaputia Brass bringt Weihnachtshits zum Swingen„Alle Jahre wieder“ etwas anders: Weihnachtskonzert des Gymnasiums FeuchtwangenFeuerwehrautos am Reiterlesmarkt: Abendliche Aufregung in RothenburgGroßes Konzert in Dietenhofen: Der 1. Europa Musikzug musizierteIn Ansbach und Neustadt: „The Best of Black Gospel – Joy To The World“

Allerdings blieben natürlich Lebensmittelspenden, wie solche der Realschule, nach wie vor das eigentliche Herzstück der Tafelarbeit. Jede einzelne Spende sei wichtig, um die Regale füllen zu können. Die Spenden an die Aischgründer Tafel seien somit mehr als eine materielle Hilfe. Sie seien ein starkes Zeichen von Solidarität, Mitmenschlichkeit und für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Gemeinsam sei es möglich, dass auch in Zukunft in unserer Mitte niemand Hunger leiden müsse.

north