Steinersdorfer Flohmarkt: Wenn der Dorfanger zum Marktplatz wird | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.08.2025 15:49

Steinersdorfer Flohmarkt: Wenn der Dorfanger zum Marktplatz wird

Ein Flohmarkt ohne professionelle Händler: Rund 40 Anbieter stellten in Steinersdorf ihre Waren auf. (Foto: Alexander Biernoth)
Ein Flohmarkt ohne professionelle Händler: Rund 40 Anbieter stellten in Steinersdorf ihre Waren auf. (Foto: Alexander Biernoth)
Ein Flohmarkt ohne professionelle Händler: Rund 40 Anbieter stellten in Steinersdorf ihre Waren auf. (Foto: Alexander Biernoth)

Zum zwölften Mal fand ein Flohmarkt auf dem Dorfanger in Steinersdorf statt. Herbert Awissus hatte ihn wie in den Vorjahren organisiert und zeigte sich am Ende sehr zufrieden. 40 Fieranten, darunter keine professionellen Händler, waren in den Ansbacher Ortsteil gekommen.

Für viele der privaten Verkäufer von alten und gebrauchten Dingen ist der Steinersdorfer Flohmarkt ein Höhepunkt im Jahr. Es gehe sehr entspannt zu, das Publikum sei freundlich, und es werde viel Umsatz gemacht, so die Resonanz. Auch für das Leben in Steinersdorf sei der Flohmarkt eine Bereicherung. Anwohner nutzen die Gelegenheit, ihre alten Dinge zu Geld zu machen.

Früher, so erinnert sich Herbert Awissus, habe die Stadt Ansbach als Eigentümerin des Dorfangers den Flohmarkt genehmigt, ohne Gebühren zu verlangen. Im vergangenen Jahr habe es dann Schwierigkeiten gegeben, weil die Händler nicht mit ihren Pkw auf den Anger fahren und auch nicht aus dem Auto heraus verkaufen sollten. Außerdem wurden 125 Euro Gebühren fällig. Im vergangenen Jahr wurde der Flohmarkt dann kurzfristig vomGeschäftsbereich des Oberbürgermeisters genehmigt.

Awissus betont, dass der Platz immer sauber und ohne Schäden hinterlassen wurde. Auch heuer, so der Organisator, sei seine Anfrage nach einer Genehmigung lange unbeantwortet geblieben, letztendlich gab es dann aber doch grünes Licht. Mittlerweile habe sich der Steinersdorfer Flohmarkt in der Szene gut etabliert, so Awissus. Deswegen werde er auch im kommenden Jahr wieder einen Markt organisieren und damit viele Besucher in das beschauliche Dorf locken.

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Von ALEXANDER BIERNOTH
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