Die Rekordbeteiligung am Neujahrslauf in Dinkelsbühl hat sich auch im Spendenergebnis niedergeschlagen: Staatliche 8355 Euro sind bei der Benefizveranstaltung der TSV-Leichtathletikabteilung zusammengekommen. Der Betrag wurde zu gleichen Teilen an drei Organisationen übergeben.
So wurde die Ukraine-Hilfe des Dinkelsbühlers Klaus Löffler bedacht, die mit ihrem Spendenanteil in dem vom Krieg betroffenen Land unter anderem Waisenhäuser unterstützt. Wie Löffler berichtete, sollen mit einem Teilbetrag Fußballschuhe und Bälle für die Kinder gekauft werden.
Der Sportverein Segringen will mit dem ihm übergebenen Betrag den neuen Mehrzweckraum am Vereinsheim mit Mobiliar ausstatten, wie zweiter Vorsitzender Stefan Strauß mitteilte. Die Spende an die Kinderfeuerwehr Sinbronn nahm Melanie Pfau in Vertretung für die Leiterin der Abteilung, Verena Meyer, entgegen. Das Geld wird dort für die Jugendarbeit verwendet.
Den Erlös übergab TSV-Abteilungsleiter Florian Zech im Beisein der beiden Sponsoren – Tanja Wüstenhagen von der Firma Syrykyd sowie Wilfried Lehr von Das Naturholzhaus – bei einem Treffen an der TSV-Turnhalle an die drei Institutionen. Es sei am 1. Januar sehr viel gelaufen worden, bilanzierte Zech und freute sich, dass sich das beeindruckende Teilnehmerfeld von 748 Personen auch deutlich auf die Höhe des Erlöses ausgewirkt habe. Dies zeige, was man gemeinschaftlich so alles erreichen könne.
Die Firmen Syrykyd und Das Naturholzhaus gaben jeweils pro gelaufene Runde einen Euro. Viele fleißige Hände aus der Leichtathletikabteilung sowie den drei begünstigten Organisationen stellten Kuchen für die Bewirtung bereit. Der Erlös aus dem Verkauf floss ebenfalls in den Spendentopf. Dazu noch die Startgelder der Teilnehmenden. Zech nutzte die Spendenübergabe, um den Einsatz aller, die sich bei dem Event eingebracht hatten, entsprechend zu würdigen. Denn nicht zuletzt mussten im Umfeld der Laufveranstaltung auch Auf- und Abbau sowie die Verkehrssicherung bewerkstelligt werden.
Die insgesamt 748 Teilnehmenden liefen 1547 Runden um die Dinkelsbühler Altstadt. Dies bedeutete ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Das diesjährige Ergebnis von 8355 Euro liegt 33 Prozent über dem von 2025. Für die drei begünstigten Organisationen bedeutete dies, dass sie jeweils 2785 Euro bekamen. Dies sei ein Betrag, so Zech, mit dem jede Einrichtung für sich etwas Vernünftiges anfangen könne.
Tanja Wüstenhagen und Wilfried Lehr wiederum dankten Florian Zech für die Organisation. Bei so einer Veranstaltung müsse es immer jemanden geben, bei dem die Fäden zusammenliefen.