Noch ist die Freibadsaison nicht ganz zu Ende. Bei den Stadtwerken ist man mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Rund 32.000 Besucher und Besucherinnen haben bislang die Vorzüge des Freibads genutzt.
Damit die Freuden des Schwimmens und Planschens auch ständig genossen werden können, gibt es seit dieser Badesaison das Wechselmodell. Bei schlechtem Wetter öffnet das Hallenbad, bei schönem Wetter das Freibad.
Zu Beginn der Badesaison sei das Wetter lange nicht gut gewesen, berichtet Eva Baum von den Stadtwerken. Ab 19. Mai sei dann die Wechselmöglichkeit angeboten worden, ab 9. Juni sei das Freibad geöffnet gewesen.
„Der Wechsel ist sehr gut angenommen worden“, weiß Baum. Die Öffnungszeiten habe man angepasst. Notwendig sei auch, dass das Bad montags erst nachmittags öffne. Denn die Zeit am Vormittag sei für die Reinigung notwendig.
Im Juli und im August war nach Baums Worten nur das Freibad geöffnet. „Wir brauchen eine gewisse Revisionszeit für das Hallenbad“, erklärt Baum. Zum Beispiel müssten eventuelle Schäden an Fließen behoben werden. Mai, Juni und September seien die Wechselmonate. „Auch im nächsten Jahr wollen wir das System beibehalten“, kündigt Baum an.
Bis Ende September könnte das Freibad in diesem Jahr theoretisch noch geöffnet bleiben, meint Baum. Wenn das Wetter und damit die Außentemperaturen passen. Denn das Wasser wird beheizt, damit es immer um die 24 bis 25 Grad Celsius im Schwimmerbereich hat.
Viele Schwimmer und Schwimmerinnen haben aber wegen der Außentemperaturen keine Probleme, schließlich verfügt das RothenburgBad über einen Wärmeraum, der neu gemacht wurde. Auch etliche andere Einrichtungen wie Duschen und Umkleiden seien vor der Saison erneuert worden.
Stand Anfang September hatten bislang etwa 32.000 Gäste das Freibad besucht. Der Spitzentag war nach Baums Worten der 2. Juli. Insgesamt 2018 Besucherinnen und Besucher seien da gezählt worden.
Auch im Juli hatte es bislang den Tag gegeben, an dem die wenigsten Menschen das Bad aufgesucht hatten. Am 14. Juli kamen laut der Statistik der Stadtwerke nur 30 Leute.
Allerdings seien an diesem Tag auch zwölf Gäste in der Sommersauna gewesen. „Bei schlechtem Wetter zieht es die Leute in die Sauna“, erzählt Baum.
Wenn die Freibadsaison dann zu Ende ist, werden laut Baum die Punkte gesammelt, die anstehen. Anfang nächsten Jahres würden dann notwendige Arbeiten am Bad geplant, schließlich müsse dafür auch das entsprechende Geld im Wirtschaftsplan zur Verfügung stehen.