Staatsstraße wird freigegeben: Ab Montag fließt der Verkehr wieder durch Colmberg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.05.2025 12:00

Staatsstraße wird freigegeben: Ab Montag fließt der Verkehr wieder durch Colmberg

Weil die Arbeiten vor allem im Bereich der Gehwege und der Straßenränder liefen, fragte sich mancher Autofahrer, ob die Vollsperrung wirklich nötig war. (Foto: Evi Lemberger)
Weil die Arbeiten vor allem im Bereich der Gehwege und der Straßenränder liefen, fragte sich mancher Autofahrer, ob die Vollsperrung wirklich nötig war. (Foto: Evi Lemberger)
Weil die Arbeiten vor allem im Bereich der Gehwege und der Straßenränder liefen, fragte sich mancher Autofahrer, ob die Vollsperrung wirklich nötig war. (Foto: Evi Lemberger)

Früher als angekündigt wird die Ortsdurchfahrt von Colmberg wieder für den Verkehr freigegeben. Nach Stand der Dinge wird die Baufirma am Montagnachmittag mit den Arbeiten so weit fertig, dass auf die Sperrung verzichtet werden kann.

Da werden sicherlich viele Autofahrer aufatmen. Denn die Staatsstraße 2250 stellt die schnellste Verbindung zwischen Ansbach und Rothenburg dar. Zwei Wochen lang galt es, eine Umleitung in Kauf zu nehmen.

Kaum Einschränkungen sichtbar

Wobei sich so manch Anlieger, der an den Sperrschildern vorbei fuhr, ohnehin gewundert hat. Denn echte Einschränkungen waren kaum wahrnehmbar. Die Arbeiten, um Glasfaserkabel in Colmberg zu verlegen, erfolgten vor allen Dingen im Bereich der Gehwege und gelegentlich im Randbereich der Straße.

Bürgermeister Gerhard Wachmeier betonte auf FLZ-Anfrage erneut, dass die Gemeinde von Anfang der Meinung war, die Arbeiten könnten bei fließendem Verkehr, gegebenenfalls mit einer Ampellösung, ausgeführt werden. Die einzige echte Engstelle war aus seiner Sicht die Abzweigung nach Leutershausen, gleich am Ortseingang von Ansbach kommend. „Da war die Sperrung schon sehr hilfreich.“

Die Baufirma habe die Arbeiten so gelegt, dass in den vergangenen zwei Wochen alles gemacht wurde, was durch Verkehr auf der Straße beeinträchtigt worden wäre. Wachmeier: „Das ging alles sehr problemlos.“ Was jetzt noch getan werden müsse, könne gut ohne Sperrung erledigt werden.

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Massiver Unmut im Gemeinderat

Ursprünglich war die Vollsperrung für mindestens vier, eventuell sogar sechs Wochen angekündigt. Das hatte in der April-Sitzung des Gemeinderates für massiven Unmut gesorgt. In der Folge verhandelte Bürgermeister Wachmeier erneut mit dem Landratsamt als Genehmigungsbehörde und dem Staatlichen Bauamt als zuständiger Behörde für die Staatsstraße. Danach standen knapp drei Wochen im Raum. Nun ging es also nochmals schneller.

Das Landratsamt hat im Nachgang der Gemeinderatssitzung deutlich gemacht, dass bei der Behörde der entsprechende Antrag der ausführenden Firma für eine sechs Wochen dauernde Sperre eingegangen sei und es keine Gründe gegeben habe, diesem nicht zuzustimmen. Nach der entsprechenden Anordnung sei die Information beim Landratsamt eingegangen, dass die Gemeinde Colmberg der Vollsperrung nicht zustimme. Dabei handle es sich doch um eine Infrastrukturmaßnahme der Gemeinde.

Der Bürgermeister will in der Frage nicht weiter nachkarteln. Am Ende sei es wichtig, dass die Baumaßnahme nun so schnell vorangebracht werden konnte und ab Montag der Verkehr wieder fließen kann, so dass die Colmberger und die Kunden der Colmberger Geschäfte und Gastronomie wieder ungehindert überall hinkommen.

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