Zu Gold reichte es diesmal nicht für Amelie-Sophie Lederer aus Ornbau, aber immerhin zu einer Medaille.
Mit etwas Glück sicherte sich das Staffelquartett der LG Stadtwerke München über 4x200 Meter bei der Deutschen Hallenmeisterschaft in Leipzig Bronze. Die Entscheidung fiel in drei Zeitendläufen mit insgesamt 17 Teams. Der SCC Berlin setzte als Sieger des ersten Laufes mit 1:35,42 Minuten eine erste Bestmarke. Das Münchner Team in der Besetzung Denise Uphoff, Lederer, Irina Gorr und der Hochspringerin Lavinja Jürgens war im zweiten Zeitlauf eingeteilt.
Die ersten drei Läuferinnen setzten sich schnell an die Spitze des Feldes, verbunden mit der Bemühung, Ersatzläuferin Jürgens einen möglichst großen Vorsprung mitzugeben. Dies gelang, denn die Hochspringerin rettete einen knappen Vorsprung und eine Zeit von 1:37,67 Minuten, was zu diesem Zeitpunkt Rang zwei bedeutete.
Nun hieß es zittern, denn im entscheidenden dritten Zeitlauf waren drei starke Teams vertreten. Klar in Führung liegend, verpatzte der favorisierte VfL Sindelfingen einen Wechsel und musste aufgeben.
Das Team des TSV Bayer Leverkusen sicherte sich in 1:37,08 Minuten den Laufsieg und 69 Hundertstel vor den Müchnerinnen die Silbermedaille. Für das LG-Team bedeutete dies 13 Hundertstel vor LAV Rostock Bronze.