Sprengstoffverdacht in Treuchtlingen: Wegen des Vorfalls fuhr auch der RE 80 nicht | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.08.2026 15:04

Sprengstoffverdacht in Treuchtlingen: Wegen des Vorfalls fuhr auch der RE 80 nicht

Am Bahnhof Treuchtlingen lief ein größerer Polizeieinsatz. Dieser Roboter war dabei. (Foto: Felix Kirberg/dpa)
Am Bahnhof Treuchtlingen lief ein größerer Polizeieinsatz. Dieser Roboter war dabei. (Foto: Felix Kirberg/dpa)
Am Bahnhof Treuchtlingen lief ein größerer Polizeieinsatz. Dieser Roboter war dabei. (Foto: Felix Kirberg/dpa)

Ein sprengstoffverdächtiger Gegenstand wurde am Donnerstagvormittag im Gleisbett in Treuchtlingen gefunden. Er wurde von Spezialkräften näher untersucht. Mittlerweile gab es Entwarnung. Der Zugverkehr rollt langsam wieder an. Auswirkungen auf die Region gibt es noch.

Der Gegenstand war von einem Techniker im Gleisbett südlich des Bahnhofs der Stadt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gefunden worden. Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchten den Gegenstand, informiert das Polizeipräsidium Mittelfranken online. Mithilfe eines Roboters wurde er angehoben. Einige unmittelbar betroffene Gebäude wurden durch die Einsatzkräfte geräumt.

Mittlerweile gab die Polizei Entwarnung. Die Untersuchungen ergaben, dass es sich nicht um Sprengstoff handelt. „Wir gehen derzeit davon aus, dass der Gegenstand zur Störung vorsätzlich dort platziert wurde”, schreibt das Präsidium online.

Bahnstrecke ist wieder freigegeben

Die Kriminalpolizei war vor Ort und sicherte Spuren. Das ist mittlerweile abgeschlossen. Die Bahnstrecke wurde durch die Bundespolizei und die Deutsche Bahn wieder freigegeben.

Auch die Fahrten des RE80 zwischen Treuchtlingen und Würzburg fielen wegen des Vorfalls aus. Während der Untersuchungen war die Strecke komplett gesperrt. Auch hier läuft der Betrieb wieder an. Nach Informationen des Bahnunternehmens Averio, dessen Züge auf der Strecke fahren, kann es sein, dass es zu Verspätungen und Beeinträchtigungen kommt, bis sich der Verkehr wieder normalisiert hat.

Ersatzverkehr wurde eingerichtet

Seitens der Deutschen Bahn waren die RB 16, der RE 16 und der RE 60 betroffen. Die Fahrten dieser Regionalzüge endeten an Ausweichbahnhöfen, ein Ersatzverkehr mit Bussen und Großraumtaxen wurde eingerichtet.

Die Bahnunternehmen empfehlen Reisenden, sich über die Apps über die aktuellen Verbindungen zu informieren, da die Informationen hier in der Regel aktuell sind.

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Von Daniela Ramsauer und Anna Franck
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