Spitzenwerte beim Wetter: Väterchen Frost hat Ansbach und die Region im Griff | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.11.2025 13:30

Spitzenwerte beim Wetter: Väterchen Frost hat Ansbach und die Region im Griff

Frost-Freuden: Der Winter hat durchaus auch seine schönen Seiten. Dieses Bild entstand beim Blick aus der Ansbacher Klinik. (Foto: Thomas Göppner)
Frost-Freuden: Der Winter hat durchaus auch seine schönen Seiten. Dieses Bild entstand beim Blick aus der Ansbacher Klinik. (Foto: Thomas Göppner)
Frost-Freuden: Der Winter hat durchaus auch seine schönen Seiten. Dieses Bild entstand beim Blick aus der Ansbacher Klinik. (Foto: Thomas Göppner)

Mittelfranken hat ein ungewöhnlich kaltes Wochenende hinter sich. Die Temperaturen sanken auf Rekordwerte.

War die hauchdünne Schneedecke mit rund einem Zentimeter Höhe am Morgen des Donnerstags (20. November) „für die Jahreszeit“ ein ganz normales Datum für den ersten Schnee in und um Ansbach, folgte mit -10,0 Grad Celsius am Samstagmorgen – gemessen an der Wetterstation in Schalkhausen – die tiefste Novembertemperatur seit den -11,8 Grad am 27. November 2005. Erstmals seit 20 Jahren wurde in einem November in Ansbach überhaupt wieder die Minus-Zehn-Grad-Marke erreicht. Es folgte der erste Dauerfrost am Samstag des nahenden Winters. Zugleich war es der erste „Eistag“ in einem November seit zehn Jahren (27. November 2015).

Das Quecksilber rutschte noch tiefer

In der Nacht zum Sonntag war es erneut sternenklar – das Quecksilber rutschte noch tiefer in den Eiskeller und stoppte am Sonntagmorgen erst bei eisig kalten -12,3 Grad. So kalt war es in Ansbach grundsätzlich seit dem 17. Dezember 2022 nicht mehr (-15,1 Grad). Und in einem November wurde in Ansbach seit dem 26. November 1989 (-13,0 Grad) kein so niedriger Wert mehr gemessen. Seit Aufzeichnungsbeginn 1879 gab es in einem November nur neun Tage, die an der Rezat noch kälter verliefen als dieser Sonntag: Und zwar der 22. November 1988 (-14,8 Grad), 25. November 1942 (-12,5 Grad), 27. November 1925 (-13,2 Grad), 28. November 1915 (-20,4 Grad), 25. November 1910 (-15,1 Grad), 17. November 1887 (-13,8 Grad) sowie der 26. November 1884 (-22,0 Grad) und der 28. November 1879 (-14,0 Grad).

Die neue Woche bringt zunächst leicht steigende Temperaturen: Am Montagmorgen beschert ein neues Tief der Region Schnee und Glatteisregen, im Tagesverlauf bei um die plus drei Grad voraussichtlich nur noch Regen. Nasskalt mit Schnee und Regen werden auch der Dienstag und Mittwoch verlaufen, bevor ab Donnerstag die Wettermodelle wieder ruhiges Wetter versprechen. Dann dürfte es nachts wieder frostig werden, tagsüber kaum über null Grad – beste Voraussetzungen also für den Ansbacher Weihnachtsmarkt, der am Donnerstag eröffnet wird.

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Von HANS-MARTIN GOEDE
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