Sperrung nach Einsturzgefahr in der Alten Poststraße in Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.04.2024 17:00

Sperrung nach Einsturzgefahr in der Alten Poststraße in Ansbach

Um das einsturzgefährdete Gebäude weiter zu sichern, kommt Spezialgerät zum Einsatz. Die Baumaschinen brauchen ob ihrer Größe allerdings viel Platz. (Foto: Jim Albright)
Um das einsturzgefährdete Gebäude weiter zu sichern, kommt Spezialgerät zum Einsatz. Die Baumaschinen brauchen ob ihrer Größe allerdings viel Platz. (Foto: Jim Albright)
Um das einsturzgefährdete Gebäude weiter zu sichern, kommt Spezialgerät zum Einsatz. Die Baumaschinen brauchen ob ihrer Größe allerdings viel Platz. (Foto: Jim Albright)

Ein einsturzgefährdetes Gebäude in der Alten Poststraße sorgt weiterhin für Probleme: Es ist eine weitere Sicherungsmaßnahme notwendig. Aus diesem Grund ist die Straße seit Donnerstag komplett gesperrt.

Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, konnte Anne Ziegler vom Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters auf FLZ-Anfrage noch nicht sagen. Aber: „Es handelt sich um eine kurzzeitige Sperrung.“ Für die Sicherungsmaßnahme ist ein Spezialgerät erforderlich, das nach Angaben der Stadtverwaltung so viel Platz braucht, dass die Sperrung nötig wird.

Tiefgarage nicht nutzbar

Von der Maßnahme sind auch die Anwohner betroffen, die ihr Fahrzeug normalerweise in einer gegenüberliegenden Tiefgarage abstellen. Denn laut der Auskunft der Kommune sind die unterirdischen Parkplätze während der Sperrung der Alten Poststraße nicht nutzbar.

Das alte Gebäude im Bereich der Alten Poststraße 8 und 10 beschäftigt die zuständigen Stellen innerhalb der Stadtverwaltung schon seit einigen Monaten. Bereits im vergangenen Herbst musste der Bereich teilweise gesperrt werden.

Anzeichen für Bewegungen im Haus

Dass das Gebäude einsturzgefährdet ist, hat mehrere Gründe. Zum einen liegt das an unsachgemäß ausgeführten Sanierungsarbeiten. Zum anderen liegt es an ersten Abbrucharbeiten, die ebenfalls nicht nach Lehrbuch durchgeführt wurden.

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In der Folge gab es Anzeichen für Bewegungen an dem Haus, wie die Stadt im vergangenen Herbst erklärte. Als mögliche Ursachen gab die Kommune durchnässte Deckenbalken und zusätzliche Lasten durch Bauschutt an.

Als Reaktion auf den drohenden Einsturz hatte die Bauaufsichtsbehörde Notsicherungsmaßnahmen angeordnet. Hinzu kamen verschiedene Stabilisierungsmaßnahmen, die ein Tragwerksplaner ausgearbeitet hatte.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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