Spenden für Sonnenschutz im Garten: Aktion einer Kindertagesstätte in Hennenbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.07.2025 17:37

Spenden für Sonnenschutz im Garten: Aktion einer Kindertagesstätte in Hennenbach

Das Lummerland will den Garten auch bei viel Sonnenschein nutzen. Darauf weisen Leiterin Manuela Höhn (rechts) und Christiane Halenke vom Diakonischen Werk Ansbach hin. Mit dabei ist Hund Cooper. (Foto: Oliver Herbst)
Das Lummerland will den Garten auch bei viel Sonnenschein nutzen. Darauf weisen Leiterin Manuela Höhn (rechts) und Christiane Halenke vom Diakonischen Werk Ansbach hin. Mit dabei ist Hund Cooper. (Foto: Oliver Herbst)
Das Lummerland will den Garten auch bei viel Sonnenschein nutzen. Darauf weisen Leiterin Manuela Höhn (rechts) und Christiane Halenke vom Diakonischen Werk Ansbach hin. Mit dabei ist Hund Cooper. (Foto: Oliver Herbst)

Auch wenn der Sommer eine Pause einlegt: Die nächste Hitze kommt bestimmt. Das Lummerland, eine Insel für Kinder des Diakonischen Werkes Ansbach, will sich wappnen. Die Kindertagesstätte im Ortsteil Hennenbach bekommt einen Sonnenschutz. Um ihn zu finanzieren, haben sich die Verantwortlichen etwas überlegt.

„Es gibt keinerlei Schattenmöglichkeiten”, klagt Lummerland-Leiterin Manuela Höhn. Sie steht im Garten des Anwesens und reckt die Hand in die Luft. „Wenn die Kinder draußen sind, knallt die Sonne hin, und ab 10 Uhr ist es hier heiß.” Deshalb habe die Tagesstätte den Tagesablauf im Sommer gedreht. Von 7.30 bis 10 Uhr seien die Kinder draußen, und „wir gehen halt in der Mittagszeit rein”.

Für die Mädchen und Jungen wäre es natürlich viel schöner, wenn sie länger im Freien bleiben könnten. „Wir haben ganz viele Outdoor-Möglichkeiten”, also Aktionsflächen draußen, von einer Sinnenstraße bis zu einem Sitzkreis. Aber die Sonnenstunden hätten sich einfach gesteigert.

Die Bayerische Krebsstiftung habe das Lummerland in Sachen Sonnenschutz zertifiziert. „Dementsprechend sind wir jetzt auch verpflichtet, für Sonnenschutz zu sorgen”, gibt Christiane Halenke zu bedenken. Sie ist beim Diakonischen Werk für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, also Mittelbeschaffung, zuständig.

Ein günstiges Angebot einer heimischen Firma

Die Kosten für das bereits bestellte Paket liegen laut Manuela Höhns Worten bei 45.000 Euro. Sie erzählt vom günstigen Angebot einer heimischen Firma, die das Vorhaben unterstütze. Der Sonnenschutz bestehe aus vier festen Schirmen, zwei mobilen Schirmen und drei Markisen. „Das ist schon viel”, aber es seien mit knapp 170 auch viele Kinder. Man wolle ihnen ermöglichen, sich auszuleben.

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Das Diakonische Werk streckt den Fehlbetrag vor. Aus dessen Eigenmitteln lässt sich der Sonnenschutz jedoch nicht decken, wie Christiane Halenke bedauert. Deshalb greifen die Beteiligten zu einer Spendenaktion. Es gibt zwar auch Stiftungen, die helfen, aber die wollen natürlichen Sonnenschutz, also über den Bewuchs, wie Manuela Höhn deutlich macht.

Es dauere halt, bis ein Baum wächst. Sie weist zum Beispiel auf zwei sechs Jahre alte Esskastanien auf dem Gelände hin, die noch recht klein sind. „Sie geben leider noch keinen Schatten.” Wie Christiane Halenke erklärt, versuchten die Verantwortlichen durchaus auch, andere Quellen anzuzapfen. „Wir sind auf der Suche.”

Manuela Höhn berichtet von Eltern, die selbst von weißem Hautkrebs betroffen sind. Es herrsche Unwissen darüber, wie wichtig Sonnenschutz sei. „Wir investieren gut in die Gesundheit der Kinder, wenn wir solche Maßnahmen ergreifen.” Es gelte darüber hinaus, die Mädchen und Jungen täglich einzucremen.

Über Sommerfeste rund 3000 Euro erwirtschaftet

Die Eltern hätten über Sommerfeste schon rund 3000 Euro erwirtschaftet. Die Beteiligten gehen mit Blick auf Spenden auch sonst auf die Eltern sowie auf Firmen zu, die bislang schon spendeten. So schildert es Christiane Halenke.

Auf der Hauswand ist eine Sonne als Werbefläche geplant: mit den Namen der Spenderinnen und Spender ab einem gewissen Betrag. Und: „Vielleicht hat ja noch jemand noch eine Idee, wie man an Geld kommen kann”, bemerkt Manuela Höhn.

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