Sommerzeit nutzen, um Social Media abzusichern | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.07.2026 12:30

Sommerzeit nutzen, um Social Media abzusichern

Wenig Aufwand, große Wirkung: In fünf einfachen Schritten lässt sich in Social Media schon eine Menge Datenschutz erreichen. (Foto: Alicia Windzio/dpa)
Wenig Aufwand, große Wirkung: In fünf einfachen Schritten lässt sich in Social Media schon eine Menge Datenschutz erreichen. (Foto: Alicia Windzio/dpa)
Wenig Aufwand, große Wirkung: In fünf einfachen Schritten lässt sich in Social Media schon eine Menge Datenschutz erreichen. (Foto: Alicia Windzio/dpa)

Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen von Smartphones und Apps checken? Klingt nicht gerade spannend. Aber wer es nicht tut, verliert die Kontrolle über die eigenen Daten. Also: Sommerpause oder Ferienzeit nutzen, um die Dinge in Ordnung zu bringen.

Mit wenigen Minuten Aufwand lässt sich schon viel erreichen: Konten sind deutlich besser geschützt und man kann selbst entscheiden, welche Informationen man im Netz preisgibt, erklärt der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern - und empfiehlt fünf konkrete Schritte:

1. Passwörter

Der erste Schritt besteht im Überprüfen der Passwörter. Für jeden Account ist ein starkes, individuelles Passwort unabdingbar. Wo möglich, auch die Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren. Passwortmanager helfen, sichere Kennwörter zu erstellen und übersichtlich zu verwalten.

2. Privatsphäre-Einstellungen

Auch der Weg in die Einstellungen zur Privatsphäre einzelner Plattformen ist notwendig: Wer kann mein Profil finden? Wer sieht meine Beiträge, darf kommentieren oder teilen? Und wer kann Kontakt mit mir aufnehmen?

3. App-Berechtigungen

Bei der Installation erhalten viele Apps standardmäßig weitreichende Zugriffsrechte. Doch welche Berechtigungen sind tatsächlich erforderlich? Benötigt eine Wecker-App Zugriff auf Fotos? Muss eine Social-Media- oder Streaming-App dauerhaft auf das Mikrofon oder den Standort zugreifen? Was nicht notwendig ist, sollte deaktiviert oder nur bei Benutzung der App zugelassen werden.

4. Follower und Kontakte

Unbekannte Follower, unerwünschte Kontakte, Bots und andere Fake-Profile entfernen. Freundschaftsanfragen von Unbekannten sollten besser grundsätzlich nicht angenommen werden.

5. Eigenes Profil

Auch das eigene Profil in den verschiedenen sozialen Netzwerken sollte unter die Lupe genommen werden: alte Beiträge, angeheftete Inhalte oder Highlights, die nicht mehr zur eigenen Persönlichkeit passten, löschen oder aktualisieren. So entsteht ein aktueller und authentischer persönlicher Auftritt.

© dpa-infocom, dpa:260717-930-399653/1


Von dpa
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