Skurrile Anfrage: Wassertrüdinger Auto spielt wichtige Rolle im Franken-Tatort | FLZ.de

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Veröffentlicht am 31.07.2025 07:00

Skurrile Anfrage: Wassertrüdinger Auto spielt wichtige Rolle im Franken-Tatort

Eine Rolle im neuen Franken-Tatort spielt der Mazda 6 von Jochen Hammele, hier mit Ehefrau Rafaela, Requisiteur David Kofler und Lisa Kleemann (von links). (Foto: Peter Tippl)
Eine Rolle im neuen Franken-Tatort spielt der Mazda 6 von Jochen Hammele, hier mit Ehefrau Rafaela, Requisiteur David Kofler und Lisa Kleemann (von links). (Foto: Peter Tippl)
Eine Rolle im neuen Franken-Tatort spielt der Mazda 6 von Jochen Hammele, hier mit Ehefrau Rafaela, Requisiteur David Kofler und Lisa Kleemann (von links). (Foto: Peter Tippl)

Ein Mazda 6 aus Wassertrüdingen spielt eine wichtige Rolle im neuen Franken-Tatort. Familie Hammerle wurde von einem Anruf des Requisiteurs überrascht.

Im Herbst 2026 wird der neue Franken-Tatort mit dem Titel „Gottesgarten“ ausgestrahlt. Die Dreharbeiten fanden in Nürnberg und in der oberfränkischen Region zwischen Kloster Banz und der Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein und Lichtenfels, dem sogenannten „Gottesgarten“, statt.

Von Anruf des Requisiteurs überrascht

Eine Rolle spielte dabei das Auto von Jochen Hammele aus Wassertrüdingen. Fast absurd klingt die Geschichte über die Kontaktaufnahme zwischen dem Requisiteur des Franken-Tatorts, David Kofler, und Jochen Hammeles Fahrzeug. Hammele, in Wassertrüdingen gut bekannt als der Organisator des Nussmärteltreibens im November, hatte seinen Mazda 6, eine klassische Limousine in grafitgrau-metallic mit Baujahr 2013, in ein Portal zum Verkauf eingestellt.

Am Volksfestmontag war Hammeles Tochter Lisa Kleemann mit Freunden im Festzelt, und eine Anfrage nach dem Fahrzeug kam aufs Handy – von David Kofler. Er suchte genau diesen Fahrzeugtyp für Dreharbeiten zum Franken-Tatort. Ein schlechter Scherz oder ähnliches, dachten sich Lisa Kleemann und ihre Freunde - und sie schickte eine Absage. Der Requisiteur blieb hartnäckig und schickte tags darauf noch einmal die gleiche Anfrage.

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Eine Freundin von Lisa Kleemann aus Oettingen kannte allerdings einen David Kofler von Dreharbeiten im Oettinger Residenzschloss. Der Kontakt wurde hergestellt, und die Dinge nahmen ihren Lauf.

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Probeliegen im Kofferraum

Eine besondere Begebenheit war noch, so erinnert sich Jochen Hammele, dass sein Sohn Norman einen Test über die Kofferraumgröße machen musste. Norman legte sich hinein, und die zugesandten Bilder überzeugten David Kofler. Der riesige Kofferraum war offensichtlich ausschlaggebend, so Jochen Hammele. Damit war der Weg geebnet für eine Rolle im Tatort.

Ein Treffen in Wassertrüdingen kam zustande, und ein Vertrag zur Nutzung des Fahrzeugs wurde geschlossen. An sechs Drehtagen war das Fahrzeug in Bad Staffelstein, Lichtenfels und auch in Nürnberg im Einsatz, aber was damit gedreht wurde, ob eine „Leiche“ im Kofferraum platziert wurde oder in welchem Zusammenhang genau dieser Fahrzeugtyp für diesen Franken-Tatort so wichtig war, darüber wurde Stillschweigen vereinbart.

Geheimnis nächstes Jahr gelüftet

Gelüftet wird das Geheimnis im Herbst kommenden Jahres bei der Ausstrahlung des Franken-Tatorts. Den schaut sich die Familie Hammele genau an, denn damit sind schöne Erinnerungen verbunden. Ihr Mazda ist nämlich zwischenzeitlich verkauft und fährt mit einem neuen Besitzer in Augsburg herum. Im neuen Franken-Tatort spielen als Ermittler wie gewohnt Fabian Hinrichs als Kriminalhauptkommissar Felix Voss mit und erstmals Rosalie Thomass in der Rolle der Kriminalhauptkommissarin Emilia Rathgeber – und erstmals ein Fahrzeug aus Wassertrüdingen.


Von Peter Tippl
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