In den vergangenen Tagen hat es zwar geschneit, auf der Piste der Ski- und Wanderfreunde Birkach-Elbersroth ist die Schneelage für Brettfans jedoch noch nicht ausreichend. „Wir bräuchten mindestens die doppelte Menge Schnee, um dann eine griffige Unterlage zu haben“, erklärte zweiter Vorsitzender Steffen Hahn.
Derweil wird der Abfahrtshang in Birkach fleißig für Schlittenfahrten genutzt und die Verantwortlichen warten auf etwa zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee, damit auch Ski und Snowboards zum Einsatz kommen können. Vorbereitet sei schon alles, betonte Hahn auch im Namen von Vorsitzendem Jürgen Leis, der sich derzeit im Urlaub befindet.
Bei einem Arbeitseinsatz Anfang November vergangenen Jahres wurde bereits der Schlepplift startklar gemacht und die Absperrungen entlang der Lifttrasse angebracht. Außerdem wurde die Flutlichtanlage getestet und entsprechend ausgerichtet, um die Piste und die unterhalb der Skihütte angelegte Eisfläche auch in den Abendstunden nutzen zu können.
Die Eisfläche ist laut Hahn seit über einer Woche geöffnet und wird seitdem zum Schlittschuhfahren, Eiskegeln und Eishockeyspielen genutzt. In gewissen Abständen werde die Eisbahn auch abgekehrt, um bestmögliche Bedingungen bieten zu können.
Kürzlich nahm den weiteren Ausführungen des zweiten Vorsitzenden zufolge Gerätewart Robert Feuchter am Motorschlitten eine Generalüberholung vor, um das Fahrzeug wieder voll einsatzfähig zu machen. Neben dem Walzen des Abfahrtshangs werde das Gerät bei genügend Schnee auch zum Spuren der Loipen rund um die Skihütte im Umkreis von etwa 20 Kilometer genutzt.
Die Ski- und Wanderfreunde sorgen nicht nur in den Wintermonaten für sportliche Betätigungen. Sie bieten das ganze Jahr über Aktivitäten an, wie Ausflüge zum Wandern, Skifahren und Klettern oder Veranstaltungen in Birkach und in der näheren Umgebung. Als wichtig wird dabei die Nachwuchsarbeit erachtet. Daher wurden im Keller der 1986 erbauten Skihütte Räumlichkeiten für Kinder und Jugendliche, ausgestattet mit Kicker und Dartscheibe, geschaffen. Die Kosten hierfür wurden mit 10.000 Euro aus dem Regionalbudget ILE-Region Altmühlland A6 gefördert.
In diesem Zuge wurden im Keller der Skihütte auch die Toiletten erneuert, wobei die Abbruch-, Elektro- und Malerarbeiten in Eigenleistung ausgeführt wurden. Insgesamt schlug die Maßnahme mit Kosten in Höhe von rund 20.000 Euro zu Buche.