Er hatte sein Erspartes schon zurechtgelegt, dann kamen ihm Zweifel: Ein Senior ist in Dinkelsbühl beinahe Opfer eines perfiden Betrugs geworden, wurde aber noch rechtzeitig misstrauisch. Das berichtet die Polizei.
Der Rentner hatte am Freitagmittag einen Anruf einer Frau erhalten, die sich als Polizistin ausgab. Laut ihrer Behauptung sei sein Name in den Unterlagen einer ausgehobenen Einbrecherbande gefunden worden. Um sein Gold und Bargeld zu schützen, müsse die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dieses „registrieren” und vor flüchtigen Mitgliedern der Bande gesichert werden.
Die Anruferin bot an, die Gegenstände direkt an der Haustür abzuholen. Darauf ließ sich der Mann zunächst ein, wurde aber später misstrauisch. Er informierte Nachbarn und seine Tochter. Als die Betrügerin erneut anrief, beendete der Senior unmittelbar das Gespräch, während die Tochter die Polizei informierte. Eine Übergabe konnte so verhindert werden. Die Identität der Betrügenden ist unbekannt.
Die Polizei warnt vor der Masche und weist darauf hin, dass insbesondere Menschen ins Visier geraten können, die erst kürzlich einen Trauerfall zu bewältigen hatten. Sie sind dadurch häufig alleinstehend und emotional aufgewühlt. Im Fall des Seniors war im vergangenen Monat die Ehefrau verstorben.
Folgende Hinweise gibt die Polizei zur Prävention: