Schützenpaar aus Frankenhofen erlebt Stechschuss-Drama im DM-Halbfinale | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.02.2026 16:09

Schützenpaar aus Frankenhofen erlebt Stechschuss-Drama im DM-Halbfinale

„Wir waren hier, um nach Gold zu greifen”: Daniel Bühlmeyer (hier bei einem anderen Wettkampf). (Foto: Peter Tippl)
„Wir waren hier, um nach Gold zu greifen”: Daniel Bühlmeyer (hier bei einem anderen Wettkampf). (Foto: Peter Tippl)
„Wir waren hier, um nach Gold zu greifen”: Daniel Bühlmeyer (hier bei einem anderen Wettkampf). (Foto: Peter Tippl)

Bronze ist nur ein kleiner Trost, wenn man Gold im Visier hatte. Entsprechend verhalten war der Jubel bei der Luftgewehrmannschaft des Bund München um Hanna und Daniel Bühlmeyer aus Frankenhofen über den dritten Platz beim Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft.

„Wir waren hier, um nach Gold zu greifen. Wir haben keinen Punkt regulär verloren, keinen Schützen unter 397 Ringe gehabt, es war goldwürdig, aber es sollte nicht sein“, sagte Daniel Bühlmeyer nach den zwei Wettkampftagen in Rotenburg an der Fulda. Eine Serie denkwürdiger Stechen im Halbfinale brachte den Meister der Bundesliga Süd um die Titelchance.

Sichere Punktgewinne im ersten Wettkampf

Der Bund startete mit einem souveränen 4:0-Erfolg im Viertelfinale über den Nord-Vierten SV Wieckenberg in das DM-Turnier. Daniel Bühlmeyer holte seinen Punkt mit 398 Ringen, Hanna Bühlmeyer hätte mit ebenfalls 398 Ringen eigentlich ins Stechen gehen müssen, das allerdings beim Finale nicht ausgetragen wird, wenn der Sieger einer Paarung schon feststeht.

An der Spitze der ersten Liga: Daniel Bühlmeyer und der Bund München.  (Foto: Sabrina Hößl/Deutscher Schützenbund)
An der Spitze der ersten Liga: Daniel Bühlmeyer und der Bund München.  (Foto: Sabrina Hößl/Deutscher Schützenbund)

Ehepaar Bühlmeyer aus Frankenhofen verhilft München zum Bundesliga-Rekord

„Jetzt wissen wir, wozu wir fähig sind”: Mehrere Schützen aus der Region haben das große Finale um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Ein Team ragt heraus.
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Das Halbfinale gegen den SSV Kronau, den die Münchner in der Vorrunde bezwungen hatten, verlief maximal unglücklich. München lag 2:0 in Führung, unter anderem durch einen 397:396-Sieg von Daniel Bühlmeyer, und brauchte aus den drei Partien, die ins Stechen gingen, nur noch einen Sieg, um ins Finale einzuziehen.

Das Drama nahm seinen Lauf mit der 9:10-Niederlage von Hanna Bühlmeyer, die mit 397 Ringen in die Verlängerung musste, gleich beim ersten Stechschuss. Neun Stechschüsse später hatten auch die anderen beiden Münchner ihre Duelle verloren und der große Favorit war überraschend mit 2:3 ausgeschieden.

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Nächster Rekord im Duell um Bronze

Das Duell um Bronze entschied München gegen Pfeil Vöhringen mit 3:0 für sich und steigerte dabei den erst am Vortag aufgestellten Finalrekord erneut um drei Ringe auf 1993 Ringe. Hanna Bühlmeyer (399:396) und Daniel Bühlmeyer (397:395) gewannen jeweils ihren Einzelpunkt.

Fürth mit Alyssa Ott scheidet im Viertelfinale aus

Für die SSG RWS Fürth war das große Finale schon nach dem ersten Wettkampf beendet. Mit 1:4 mussten sich die Fürther im Viertelfinale dem Nord-Meister und späteren Titelträger SSG Kevelaer geschlagen geben. Alyssa Ott aus Burgbernheim wurde an Position drei bei der SSG eingesetzt und musste ihren Einzelpunkt mit 396:398 abgeben.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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