Der Durchmarsch ist geschafft. Die Schützen des SV Ickelheim haben beim Aufstiegswettkampf zur 2. Bundesliga Rang zwei erreicht und sind damit erneut aufgestiegen. Der SV Lehrberg schrammte knapp an einer Sensation vorbei.
In München-Hochbrück waren neun Mannschaften angetreten, um drei Plätze in der 2. Bundesliga Süd auszuschießen, darunter jeweils die besten zwei Teams aus den vier Bayernligen und Zweitliga-Relegant SV Niederlauterbach II. Ickelheim trat als ungeschlagener Meister der Bayernliga Nordwest an, Lehrberg war Zweiter dieser Gruppe.
Die fünf Schützen pro Team schossen keine Einzelduelle wie in der Liga, sondern jeweils zwei 40er-Serien. Dann wurde zusammengezählt und die Gesamtringzahl entschied.
Auf insgesamt 3903 Ringe kam Zweitligist Niederlauterbach II und hielt damit die Liga. Dahinter entwickelte sich ein spannender Wettkampf mit ständigen Platzierungswechseln. Nach dem ersten Durchgang lag Winterlust Staudheim mit 1949 Ringen auf Rang zwei, dahinter waren Ickelheim (1945), Lehrberg (1938) und Isental Lengdorf (1934).
Während Staudheim (1939) im zweiten Durchgang stark abbaute, legte vor allem Lengdorf (1957) deutlich zu. Auch Lehrberg legte eine Schippe drauf, lag zwischenzeitlich auf Rang zwei und sammelte 1949 Ringe, was sogar Vereinsrekord bedeutete.
Die Ickelheimer (1947) zeigten Konstanz und kamen so letztlich auf insgesamt 3892 Ringe, was Platz zwei bedeutete. Lengdorf (3891) lag nur knapp dahinter. Staudheim (3888) und Lehrberg (3887) verpassten am Ende knapp die Aufstiegsränge.
SV Ickelheim: Alyssa Ott (394 Ringe/397), Jonas Szabo (390/389), Eva Szabo (387/390), Marvin Ott (385/390), Katharina Ultsch (389/381).
SV Lehrberg: Nicole Rossel (391/391), Hanna Stubenrauch (390/391), Veronika Haub (389/395), Michaela Schmidt (385/389), Alexandra Ott (383/383).