Schobdacher Feuerwehr feiert ihr 125-jähriges Bestehen mit Hubert Aiwanger | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.07.2025 17:30

Schobdacher Feuerwehr feiert ihr 125-jähriges Bestehen mit Hubert Aiwanger

Gesäumt von Fahnen und Feuerwehr zogen die Ehrengäste mit dem Schirmherrn Hubert Aiwanger (Bildmitte) in das Festzelt ein. (Foto: Peter Tippl)
Gesäumt von Fahnen und Feuerwehr zogen die Ehrengäste mit dem Schirmherrn Hubert Aiwanger (Bildmitte) in das Festzelt ein. (Foto: Peter Tippl)
Gesäumt von Fahnen und Feuerwehr zogen die Ehrengäste mit dem Schirmherrn Hubert Aiwanger (Bildmitte) in das Festzelt ein. (Foto: Peter Tippl)

Zusammen mit ihrem Schirmherren, dem bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, haben die Schobdacher das 125-Jährige ihrer Freiwilligen Feuerwehr gefeiert. Der Ehrengast marschierte im Festzug mit.

Entgegen der ursprünglichen Planung war Aiwanger bereits kurz vor dem Start des Festumzuges eingetroffen. Aktive aus 55 Vereinen beteiligten sich am bunten Tross durch den 150 Einwohner zählenden Ortsteil der Stadt Wassertrüdingen (Landkreis Ansbach). Neben Aiwanger liefen auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bürgermeister Stefan Ultsch mit sichtlichem Vergnügen mit.

Zum Festzug stellten sich die Vereinsabordnungen auf einer großen Wiese am Wasserwerk der Rastberg-Gruppe auf und zogen durch das mit Blumen und Birkenbäumchen fein herausgeputzte Dorf. Zahlreiche Zuschauer säumten die Festzugstrecke, sparten nicht mit Applaus und stimmten Sprechchöre mit „Hubsi, Hubsi“ an. Angeführt wurde der Festzug vom historischen Löschfahrzeug der Dinkelsbühler Feuerwehr des Baujahres 1928 und den Ehrenmitgliedern der Jubelwehr. Fünf Kapellen begleiteten den Zug zum Festzelt.

Vor dem traditionellen Fahneneinzug übernahm Hubert Aiwanger das Mikrophon und dankte für die Ehre der Schirmherrschaft. Im vollbesetzten Zelt begrüßte Aiwanger die Anwesenden mit einem „Herzlich willkommen in Schoding“. Das Herz gehe ihm auf angesichts der fröhlichen Gemeinschaft. Er spüre den Zusammenhalt im Dorf, und dieser dürfe nicht beeinträchtigt werden. Die Feuerwehren seien für ihn Kulturträger, die das Retten, Löschen, Bergen und Schützen ernst nähmen. Hierfür sage er Dank, genauso auch allen Unterstützern.

Mehr Unterstützung für Vereine gefordert

Die Vereine sollten nach seiner Meinung mehr unterstützt werden, so der Redner, und solche Feste weitgehend steuerfrei sein. Es müsse was in der Kasse für künftige Feuerwehrfahrzeuge, Ausstattung oder Gemeinschaftsfeste übrig bleiben, so Aiwanger. Abschließend lobte er die vielen Ehrenamtlichen und die Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv in das gesellschaftliche Leben einbrächten.

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Schobdachs Kommandant Daniel Edelmann übergab dem Festredner einen Schirm in Anspielung an die Schirmherrschaft sowie ein Emblem der Feuerwehr. Auch die Festdamen unter Leitung von Finn Ott überreichten ein Geschenk. Der Ansprache Aiwangers folgte unter Klängen des Musikvereins aus Maihingen der Fahneneinzug und im Anschluss war gemütliches Beisammensein im Festzelt.

„Leitplanken des Lebens”

Leni Böller, Festdame der Feuerwehr Unterschwaningen, hatte dem Ehrengast während des Festzugs eine Einladung zu deren 150-jährigem Jubiläum überreicht. Das Fest geht vom Freitag, 19. Juni, bis zum Sonntag, 21. Juni 2026. Hubert Aiwanger sagte spontan zu.

Der Festtag in Schobdach hatte mit einem vom Posaunenchor begleiteten Gottesdienst im Festzelt begonnen. Dabei wies Pfarrer Joachim Nötzig auf die „Leitplanken des Lebens” hin. Wichtig seien im alltäglichen Miteinander das Zuhören, die Nächstenliebe und Demut.


Von PETER TIPPL
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