Lob in der Bürgerfragestunde ist nicht an der Tagesordnung: In der Markt Erlbacher Gemeinderatssitzung gab es aber eins vom treuen Besucher Martin Zeilinger: Er dankte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und der Verwaltung, dass die gewünschte Tempo-30-Regelung in Linden so schnell umgesetzt wurde. Auch die Nürnberger Straße profitiert.
Wie aus dem Bericht der Bürgermeisterin hervorging, war sie selbst ein bisschen überrascht, dass der Besuch bei der Straßenverkehrsbehörde zusammen mit dem Verwaltungsleiter Sebastian Gaukler so erfolgreich verlief. Grundlage sei die Änderung des Straßenverkehrsgesetzes durch den Bund gewesen. Sie erleichtert es den Kommunen, auch auf Staatsstraßen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu verhängen.
Sie habe geltend gemacht, dass in der Ortsdurchfahrt in Linden zwar die Löcher gefüllt worden seien, rekapitulierte sie. Jetzt aber gibt es Hubbel. „Ob die Ladung des Lastwagens beim Durchfahren scheppert, weil er durch ein Loch fährt oder über eine Erhebung rollt, macht von der Lärmbelastung her keinen Unterschied”, habe sie erläutert. Die Argumentation leuchtete offensichtlich ein: „Bis die Straße gemacht wird, gilt Tempo 30.” Die Ortsdurchfahrt ist relativ lang und es wurden Zweifel laut, wie gut sich die Autofahrer an die Neuregelung halten. Am Freitag wurde jedenfalls gleich an dieser Stelle geblitzt.
Auch für die vom Verkehr stark belastete Nürnberger Straße in Markt Erlbach (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) wurde eine Verbesserung erreicht. Dort gilt jetzt schon Tempo 30. Die Geschwindigkeitsbegrenzung sollte allerdings nur eine Übergangslösung sein, bis die Straße erneuert wird. Das Verkehrsbehörde stimmte jetzt aber zu, dass dort dauerhaft Tempo 30 gelten soll.