Mit Hubert Wagner als neuen Behördenleiter und Martin Assum als neuen Bereichsleiter im Straßenbau hat das Staatliche Bauamt Ansbach zwei Schlüsselpositionen neu besetzt. Gleichzeitig wurde der langjährige Leiter des Bauamtes Ansbach und Bereichsleiter Straßenbau, Heinrich Schmidt verabschiedet.
Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, würdigte die „großen Verdienste” Heinrich Schmidts. Mit ihm verliert das Bauamt eine „erfahrende Führungspersönlichkeit, die von Mitarbeitern wie Vorgesetzten sehr geschätzt wurde in den verdienten Ruhestand”, sagte Bernreiter. Allerdings sei das Amt durch die beiden Nachfolger „hervorragend” für die Zukunft aufgestellt.
Der langjährige Leiter des Staatlichen Bauamtes Ansbach, Heinrich Schmidt, beendet nach 38 Jahren seinen Dienst für den Freistaat Bayern. Zwölf Jahre hat er an der Spitze des Amtes und zugleich als Bereichsleiter Straßenbau gearbeitet. Heinrich Schmidt absolvierte als Bauingenieur das Referendariat in Mittelfranken, begann seine Karriere als Abteilungsleiter am Straßenbauamt Neu-Ulm und wechselte anschließend an die Oberste Baubehörde, jetzt Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
Im Jahr 2000 wurde er Referent an der Regierung von Mittelfranken wurde und verlegte seinen Wohnsitz nach Mittelfranken. Nach zwei Jahren als Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Bamberg (von 2008 bis 2009) wechselte er wieder an die Regierung von Mittelfranken und übernahm die Leitung des Sachgebiets Straßenbau, ehe ihm 2013 die Amtsleitung des Staatlichen Bauamtes Ansbach übertragen wurde.
„Sie waren gut vernetzt und hatten immer ein Ohr für die Anliegen der Gemeinden und der Anwohnerinnen und Anwohner”, verabschiedete Dr. Jürgen Ludwig, Landrat des Landkreises Ansbach, den scheidenden Bauamtsleiter.
Das Staatliche Bauamt Ansbach betreut in seinem Zuständigkeitsbereich – der Stadt Ansbach und den Landkreisen Ansbach, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sowie Weißenburg-Gunzenhausen – im Bereich Straßenbau die überörtliche Straßeninfrastruktur und im Bereich Hochbau die Liegenschaften des Landes, des Bundes und weiterer Bauherren. Es ist zusätzlich zuständig für die Kreisstraßenverwaltung der Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen.
Dass er jetzt dieses Amt leiten darf „ist ein absolut unbedeutender Schritt für die Menschheit, aber ein Riesenschritt für mich”, sagt Hubert Wagner, der neue Amtsleiter in Anlehnung an Neil Armstrongs berühmtes Zitat nach der Mondlandung. Seit vier Jahren ist er Bereichsleiter Hochbau am Staatlichen Bauamt.
Er begann seine Laufbahn als Architekt beim Freistaat Bayern 1992 am früheren Landbaumt Weiden. 2003 wechselte er an die Oberste Baubehörde und betreute verschiedene Projekte des Hochschulbaus in Bayern. 2008 wurde er Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Bamberg. Hubert Wagner hat künftig zwei Aufgaben: Neben der neuen Funktion als Behördenleiter hat er weiterhin die Leitung des Bereiches Hochbau am Staatlichen Bauamt Ansbach inne.
Die Aufgabe des Bereichsleiters Straßenbau am Staatlichen Bauamt Ansbach übernimmt Baudirektor Martin Assum. Er stieg 2002 als Referent in der Planungsabteilung bei der Autobahndirektion Südbayern in die bayerische Staatsbauverwaltung ein. 2007 kam er an das Staatliche Bauamt Ansbach. Im Jahr 2013 wechselte er in eine Bauabteilung des Staatlichen Bauamtes und betreute dort Bauprojekte in Stadt und Landkreis Ansbach an Bundes, Staats- und Kreisstraßen. Ab 2023 war er in neuer Funktion als Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Bamberg aktiv.