Schloßstraße in Ansbach ist vier Monate dicht | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 09.02.2023 16:58

Schloßstraße in Ansbach ist vier Monate dicht

Dieses Frühjahr wird die vielbefahrene Ansbacher Schloßstraße in Teilen gesperrt.  (Foto: Jim Albright)
Dieses Frühjahr wird die vielbefahrene Ansbacher Schloßstraße in Teilen gesperrt. (Foto: Jim Albright)
Dieses Frühjahr wird die vielbefahrene Ansbacher Schloßstraße in Teilen gesperrt. (Foto: Jim Albright)

Wegen des Einbaus eines großen Regenwasserkanals muss die Ansbacher Schloßstraße ab Montag für mindestens vier Monate gesperrt werden. Betroffen ist zunächst der erste Bauabschnitt zwischen der Einmündung der Brauhausstraße und der Kreuzung Berg- und Urlasstraße.

Damit ist die Durchfahrt Richtung Kammerforst, die zuletzt wegen der Sanierung der Urlasstraße monatelang blockiert war, erneut gesperrt. Wie damals wird der Autoverkehr erneut über die Nürnberger Straße, die B14, die Rummelsberger Straße und die Rabenhofstraße umgeleitet. Für den Verkehr aus und nach Weihenzell wird eine Umleitung über Röshof eingerichtet.

Anwohnerparkplätze nicht nutzbar

Autofahrern, die nach Hennenbach wollen, wird laut Mitteilung der Verwaltung empfohlen, die Baustelle über die Brauhaus- und Eichendorffstraße zu umfahren. Darüber hinaus müssen im Baustellen-Bereich alle Anwohnerparkplätze gesperrt werden. Um das auszugleichen, werden auf der Hofwiese zehn weitere Bewohnerparkplätze ausgewiesen.

Noch ist offen, wie die Verkehrsführung ab April aussehen wird. Denn dann wird im zweiten Bauabschnitt der Regenwasserkanal im Bereich der Schloßstraße zwischen der Einmündung Bauhofstraße und Brauhausstraße eingebaut.

Bei der Sanierung der Urlasstraße wurden die Rohre des Regenwasserkanals zur Rezat bereits verlegt. Auch unter der Schloßstraße im Bereich zwischen Nürnberger Straße und Bauhofstraße wurde der Kanal im Zuge der Verkehrsanbindung des Hürner-Hotels schon eingebaut.

Die Baustelle in diesem Sommer dient also dem Lückenschluss, um bei Starkregen die Wassermassen von den Äckern am Drechselsgarten und rund um Kammerforst zur Rezat abzuleiten. Die Rohre mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern sollen in der Lage sein, rund 600 Liter Regenwasser pro Sekunde Richtung Rezat zu transportieren.

Auch neue Leitungen für Strom, Gas und Wasser

Wann das letztlich Wirklichkeit wird, ist allerdings noch völlig offen. Denn das letzte Teilstück von der Nürnberger Straße bis zur Rezat unter der stark befahrenen Schlosskreuzung hindurch muss im bergmännischen Verfahren verlegt werden. Das macht die Sache teuer und derzeit für die Bauverwaltung noch nicht kalkulierbar.

Die jetzt anstehenden Bauarbeiten waren bereits für September 2022 geplant. Doch es kam zu Verzögerungen bei der Baufirma. Also entschloss man sich, die Baustelle ins Frühjahr 2023 zu verlegen und so eventuelle Baustopps wegen längerer Frostperioden zu vermeiden.

Im Zuge der Bauarbeiten werden außer den Kanalrohren auch neue Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser verlegt. Und natürlich wird auch ein neuer Straßenbelag aufgebracht.

Der Baustellen-Ärger wird die Verkehrsteilnehmer Richtung Kammerforst und Weihenzell auch im kommenden Jahr nicht verschonen: Für die weitere Sanierung der Urlasstraße Richtung Kammerforst sollen heuer die Planungen abgeschlossen und die Fördermittel beantragt werden. Je nach Haushaltslage, so die Auskunft der Verwaltung, könne dann die Baumaßnahme 2024 begonnen werden.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
north