Nach einem Blitzeinschlag, so die vorläufige Einschätzung vor Ort, ist in der Nacht zum Freitag eine Scheune mit Maschinenhalle am Rand des Wilburgstettener Gemeindeteils Welchenholz niedergebrannt. Dutzende Feuerwehren aus dem gesamten südlichen Landkreis konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Das Feuer in dem landwirtschaftlichen Gebäude, in dem große Mengen an Heu und Stroh, aber auch Gerätschaften lagerten, war gegen 22.45 Uhr ausgebrochen, als eine Gewitterfront über den südlichen Landkreis hinwegzog. Wahrscheinlich war ein Blitzeinschlag die Ursache, bestätigt Michael Petzold vom Polizeipräsidium Mittelfranken am Freitagmorgen den Verdacht. „Die Hinweise scheinen sich dahingehend zu konzentrieren.”
Aufgrund der extrem engen Bebauung mit überwiegend älteren Gebäuden in direkter Nachbarschaft und um die Wasserversorgung über weitere Strecken zu gewährleisten, habe man großräumig alarmiert, so Einsatzleiter Harald Stark von der Feuerwehr Wilburgstetten. Die ersten Hilfskräfte empfing laut Schilderungen vor Ort starker Funkenflug. Feuerwehren kamen aus einem Radius von 25 bis 30 Kilometern in das rund 50 Einwohner zählende Dorf.