Satte Techno-Beats: Beim Altstadtfest Ansbach legt die Feuerwehr selbst auf | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.06.2026 14:21

Satte Techno-Beats: Beim Altstadtfest Ansbach legt die Feuerwehr selbst auf

Steht seit 31 Jahren am DJ-Pult: Sascha Dreyer alias DJ D3eer. (Foto: Florian Schwab)
Steht seit 31 Jahren am DJ-Pult: Sascha Dreyer alias DJ D3eer. (Foto: Florian Schwab)
Steht seit 31 Jahren am DJ-Pult: Sascha Dreyer alias DJ D3eer. (Foto: Florian Schwab)

Normalerweise fühlt er sich in kleineren Clubs wohler. Für das Altstadtfest in Ansbach machte Sascha Dreyer eine Ausnahme. Für das Musikprogramm der Feuerwehr am Mittwochabend sprang er spontan ein und versorgte mit Kollegen die Gäste im Adlerhof mit satten Techno-Beats.

Wer am Mittwochabend bei der Ansbacher Feuerwehr im Adlerhof vorbeischaute, bekam vor allem eines zu hören: klassische Techno-Sounds. Insgesamt vier DJs wechselten sich an dem Abend ab und präsentierten den Menschen ihr Können.

Über 31 Jahre Erfahrung am DJ-Pult

Ursprünglich war der Abend etwas anders geplant. Da aber bei der Organisation ein Problem aufgetaucht ist, war guter Rat teuer. Da half es der Feuerwehr, dass sie mit Sascha Dreyer einen Kameraden in ihren Reihen hat, der sein Handwerk versteht. 1995 hat der Leiter der Drohnen-Gruppe mit dem Auflegen begonnen.

Bis 2006 arbeitete er regelmäßig in verschiedenen Clubs, vor allem im Raum Kassel. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen etwa ein Auftritt bei der Loveparade 1998 in Berlin oder auch die Zusammenarbeit mit Marusha, die in der Szene als Techno-Ikone der 1990er gilt.

Viel Vorbereitungszeit für einen Auftritt

Aufgrund von Familie, Beruf und Ehrenamt ist das Dasein als DJ D3eer in den Hintergrund gerückt. Denn so ein Auftritt brauche viel Vorbereitungszeit, erzählt er. Das reicht vom Zusammenstellen der Lieder bis zur Abstimmung der Übergänge zwischen den einzelnen Songs. „Das ist Arbeit und Zeit, die keiner sieht.”

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So ganz hat ihn die Leidenschaft und der Spaß am Wirken als DJs indes nie losgelassen. Deshalb war es für ihn selbstverständlich, auf dem Altstadtfest einzuspringen. Trotz seiner Erfahrung war eine gewisse Nervosität vorhanden, wie er zugab. „Ich fühle mich in kleineren Clubs wohler.” Letztlich war die Sorge unbegründet. Die Menschen im Adlerhof feierten und tanzten zu den Beats, die Dreyer und seine Kollegen präsentierten.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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