Die Straße zwischen Windshofen und Elbersroth im Landkreis Ansbach ist wieder für den Verkehr frei: Nach gut acht Wochen wurde die Deckenbaumaßnahme auf der rund drei Kilometer langen Strecke abgeschlossen.
Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Kreisrätin Carola Güntner-Hoppe, die Rathauschefs Dorina Jechnerer (Herrieden) und Simon Göttfert (Aurach) sowie Vertreter des Staatlichen Bauamtes Ansbach und des ausführenden Bauunternehmens vollzogen mit dem Durchschneiden des rotweißen Bandes die offizielle Verkehrsfreigabe. Die Kosten für diesen Bauabschnitt gab der Landrat mit 843.000 Euro an. Parallel dazu laufe der Ausbau des 1200 Meter langen zweiten Bauabschnittes von Gräbenwinden bis Böckau weiter.
Etwa Mitte August folge dann die Sanierung der Kreisstraße AN 52 vom Wiesether Ortsteil Zirndorf bis zur Staatsstraße 2248 auf einer Länge von knapp 600 Metern. „Durch diesen Synergieeffekt können somit ein Straßenzug von rund 5000 Metern Länge mit Gesamtkosten von rund 1,4 Millionen Euro fertiggestellt werden“, betonte Ludwig.
Den bisherigen Zustand der Kreisstraße AN 36, die die Gemeindegebiete Feuchtwangen, Aurach und Herrieden durchläuft und in Böckau in die AN 52 mündet, bezeichnete der Landrat als ungenügend. Dabei sprach er von Verdrückungen, Rissen und Fahrbahnrandabbrüchen.
Er sei froh darüber, dass bei der Sanierung eine örtliche Firma zum Zuge gekommen sei und die Anwohner das Baugeschehen interessiert verfolgt hätten. Um das rund 595 Kilometer lange Kreisstraßennetz in einem verkehrssicheren Zustand zu halten, investiere der Landkreis Ansbach als Baulastträger kontinuierlich einen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr, ließ der Landrat abschließend wissen.
Die drei Bauabschnitte würden ganz effizient abgearbeitet, stellte Abteilungsleiter Marius Bierlein vom Staatlichen Bauamt heraus. Auf der Strecke von Windshofen bis Elbersroth seien auf etwa 1500 Metern Länge Rasengittersteine als Überbauverstärkung eingebaut und durch die Ortsdurchfahrt Leuckersdorf zirka 200 Meter Bordrinnen gesetzt worden. Er dankte Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für deren Verständnis sowie der Baufirma für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Aurachs Bürgermeister Simon Göttfert lobte, dass die Arbeiten „Hand in Hand“ verlaufen seien, und würdigte die erbrachten Leistungen. Sie freue sich, dass auch kleine Straßen zwischen den Ortschaften hergestellt werden, ergänzte Herriedens Bürgermeisterin Dorina Jechnerer. Zudem wies sie auf den touristischen Wert dieser schönen Fahrbahnen hin, die auch Teil des großen Radwegenetzes seien. Diese Straße verlaufe unweit des Auracher Besinnungsweges und des Kräuterlehrgartens in Elbersroth.