Das bereits im Januar freigegebene Teilstück des Geh- und Radwegs von Bechhofen-Sachsbach nach Herrieden-Lammelbach wurde jetzt offiziell eingeweiht. Die Feier fand auf halber Wegstrecke auf dem Vorplatz des Gasthauses „Zum Kreuz“ in Bechhofen-Reichenau statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Spielmannszug Bechhofen.
Ratsmitglieder beider Kommunen kamen mit dem Fahrrad nach Reichenau. An der Spitze radelten Bechhofens Bürgermeister Sven Waidmann beziehungsweise Herriedens Bürgermeisterin Dorina Jechnerer.
Waidmann zeigte sich erfreut, dass neben den starken Abordnungen aus Bechhofen und Herrieden auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Reichenau und Umgebung gekommen waren, um dieses kommunalübergreifende Projekt zu feiern.
Die neu gebaute Strecke ist rund 3,1 Kilometer lang und kostete laut Waidmann insgesamt rund 1,88 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern förderte die Maßnahme mit 1,25 Millionen Euro und der Landkreis Ansbach gab 161.000 Euro Zuschuss. Die verbleibenden 467.000 Euro teilen sich der Markt Bechhofen und die Stadt Herrieden.
Jechnerer dankte den Bechhöfern für das konstruktive Miteinander. Der Radweg sei ideal – sowohl für Pendler als auch für die touristische Weiterentwicklung der Region. Nach Fertigstellung dieses Teilstückes existiere nun eine durchgängige Trasse von Bechhofen nach Herrieden, hob Landrat Dr. Jürgen Ludwig hervor. Mit den vielen Radwegprojekten entstehe im Landkreis ein nahezu flächendeckendes Netz, merkte Ludwig an. Seine Anerkennung galt den beiden Kommunen, unter deren Federführung die Planung und der Bau umgesetzt worden sind.
CSU-Landtagsabgeordneter Helmut Schnotz würdigte das Projekt als einen wichtigen Meilenstein. Damit eine solche Maßnahme gelinge, brauche es verständnisvolle Grundstückseigentümer, engagierte Firmen und die finanzielle Unterstützung, die in diesem Fall seitens des Freistaats Bayern und des Landkreises Ansbach gewährt wurde. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts sei eine Teamleistung gewesen, betonte Schnotz, der zuvor Bürgermeister von Bechhofen war.
„Wir sollen dankbar sein für all das Gute“, sagte Pfarrer Peter Hauf (Herrieden) und erteilte zusammen mit seinem evangelischen Kollegen Michael Weber (Königshofen) dem neuen Weg und allen Nutzenden Gottes Segen.