Rennradler vom RC88 Neustadt überwinden in Frankreich 22.000 Höhenmeter | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.08.2024 11:00

Rennradler vom RC88 Neustadt überwinden in Frankreich 22.000 Höhenmeter

15 Radfahrer des Radclub 88 Neustadt gingen Ende Juli in Aigle in der Schweiz an den Start für die 956 Kilometer lange Tour durch die großen Alpen. Am Hauptsitz des Radsportweltverbands (UCI) stiegen sie in die Pedale. (Foto: Johann Rieger)
15 Radfahrer des Radclub 88 Neustadt gingen Ende Juli in Aigle in der Schweiz an den Start für die 956 Kilometer lange Tour durch die großen Alpen. Am Hauptsitz des Radsportweltverbands (UCI) stiegen sie in die Pedale. (Foto: Johann Rieger)
15 Radfahrer des Radclub 88 Neustadt gingen Ende Juli in Aigle in der Schweiz an den Start für die 956 Kilometer lange Tour durch die großen Alpen. Am Hauptsitz des Radsportweltverbands (UCI) stiegen sie in die Pedale. (Foto: Johann Rieger)

Für einen weiteren Superlativ in Sachen Neustädter Radsport haben 15 Männer bei der RC 88-Rennradtour gesorgt. Sie kehrten Ende Juli von ihrer Route der große Alpen aus Südfrankreich zurück. In acht Tagen legten sie 956 Kilometer und dabei 22.480 Höhenmeter zurück.

Das Wetter war gut, die Gruppe fit und Verletzungen und Stürze gab es auch nicht, berichtet Johann Rieger, seit 23 Jahren Vorsitzender des RC 88 aus Emskirchen. Der 68-Jährige und der 77-jährige Peter Blaufelder aus Wilhelmsdorf waren in je einem Begleitfahrzeug mit dabei, wie er erzählt. Als solche waren sie für die Verpflegung zuständig. Per Auto legten beide jeweils rund 2500 Kilometer zurück.

Training des RC88 in der Fränkischen Schweiz

Start der Tour war in Aigle in der Schweiz am Hauptsitz der Union Cycliste Internationale, kurz UCI; des Radsportweltverbandes. Die Tour führte an vielen Etappen vorbei, die kürzlich die Tour-de-France-Profis passierten. Fit mussten die Männer aus Franken auch sein – mindestens drei Monate vor der Abfahrt trainierten sie im bergigen Franken. Die Fränkische Schweiz eigne sich gut und der Schwanberg – oder auch so mancher Berg in der Heimat, wenn man ihn zehn Mal fährt, so Rieger.

Acht Etappen und 22.480 Höhenmeter bedeuten, dass jeder Fahrer einen Höhenunterschied von rund 2500 bis 3000 Meter meistert – am ersten Tag waren es „nur“ etwa 1600, berichtete Rieger.

Die atemberaubende Radtour auf der Route des Grandes Alpes führt quer durch die französischen Alpen vom Genfersee bis zum Mittelmeer, und zwar auf legendären Routen über die schönsten und höchsten Bergpässe Frankreichs quer durch das Alpenmassiv. Viel davon sahen die Neustädter auch bei ihrer eigens für sich festgelegten Tour.

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Viele Gipfel und Pässe auf dem Programm

Im Verlauf der „Route des Grandes Alpes” standen viele Gipfel und Pässe auf dem Programm, deren Namen das Herz jedes Südfrankreich-Bergrennfahrers höher schlagen lassen dürften: Col de l’Iseran, die legendäre Auffahrt nach Alpe d’Huez, Col de la Bonette und Col du Galibier – alles sehr abwechslungsreiche Routen.

Zum wiederholten Mal radelte man in Frankreich. Die Landschaft sei ursprünglich mit ihren Tälern und faszinierte alle Radsportler, erzählte Rieger begeistert.

Der RC 88 hat aktuell 122 Mitglieder. Nicht alle der 15 Rennradfahrer sind auch im Verein. Traditionell sind ein Teil der Radfahrer Schaeffler-Mitarbeiter, so Rieger. Ausgearbeitet hatte die Tour Edgar Wittig aus Unterreichenbach. Dieser klügle bereits zwei neue Touren in Südfrankreich aus.

Trotz der Anstrengung kein Muskelkater

In den vergangenen Jahren fuhren die Rennradler in den Pyrenäen, in Südtirol und auch in Deutschland von Flensburg zum Bodensee. In den südfranzösischen Alpen waren die Neustädter zuvor schon gewesen – und sind von dieser Gegend wohl am meisten begeistert. Die Täler, die Schluchten, die dünn besiedelten Gegenden – von all dem fühlen sie sich angezogen.

Mit dabei waren Florian Brunner, Dieter Frühwald, Martin Haas, Günter Hieronymus, Bernd Hochreiner, Wilhelm Hofmann, Andreas Kitzmann, Christian Kitzmann, Rainer Klenk, Thomas Moßmeier, Klaus Renner, Steffen Renner, Frank Rettig, Dieter Terfrüchte und Edgar Wittig.

Hatten sie am Ende Muskelkater? Johann Rieger schüttelt entschieden den Kopf. Er freut sich schon wieder auf die Mountainbiketour im Oktober und die Radtouristikfahrt im nächsten April. Da treten jeweils rund 1200 Radfahrer rund um Neustadt an.

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