Auch dieses Jahr haben in verschiedenen bayerischen Städten wieder die traditionellen Ostermärsche stattgefunden. Heute gingen die Menschen unter anderem in München, Augsburg und Würzburg auf die Straßen, wie das Netzwerk Friedenskooperative mitteilte. Im Fokus der Proteste standen die Kriege in Nahost und der Golfregion sowie in der Ukraine. Laut dem Veranstalter nahmen am Ostermarsch in Augsburg etwa 450 Demonstranten teil. In München seien es mehr als 2.000 gewesen.
Der Münchner Ostermarsch lief unter dem Motto „Völkerrecht statt Faustrecht – Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit!“. Redebeiträge hielten unter anderem gewerkschaftliche und antimilitärische Gruppen. Deutliche Kritik wurde dabei an der Bundesregierung laut. Der Vorwurf: Sie zeige zu wenig Engagement für die Beilegung internationaler Konflikte.
„Es ist wichtig, dass so viele Menschen für Frieden auf die Straße gehen. Denn die Themen werden nicht weniger, ganz im Gegenteil“, sagte Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative. Menschen hielten bei der Kundgebung zum Ostermarsch auf dem Münchner Marienplatz Plakate mit Aufschriften wie „Stoppt diesen Rüstungswahnsinn“, „Freiheit für Gaza“ oder „Völkerrecht statt Faustrecht“.
Der Karsamstag stellt den Hauptaktionstag der Ostermärsche in Bayern dar. Für Ostermontag sind ebenfalls weitere Demonstrationen angekündigt – dann unter anderem in Nürnberg und Landshut. Bundesweit finden rund um Ostern mehr als 100 Ostermärsche statt.
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