Rund zehn Monate nach ihrer heimlichen Ausreise aus Venezuela soll die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado in ihr Heimatland zurückgekehrt sein. „Ich bin hier. Bei euch“, teilte Machado auf der Plattform X mit. Auch der Oppositionspolitiker Edmundo González verwies auf diese Mitteilung. Er schrieb: „Venezuela! Ich freue mich riesig, euch mitteilen zu können, dass unsere Anführerin, meine geliebte Maria Corina, auf venezolanischem Boden ist.“ Heute sei „ein sehr wichtiger Tag“, sagte González. „Mit ihr kehrt unsere souveräne Stimme zurück, um diesen Prozess anzuführen und in die richtigen Bahnen zu lenken!“
Die Rückkehr erfolgt wenige Wochen nach einem umstrittenen Öl-Deal der USA in Venezuela. Seit der Gefangennahme des autoritären Machthabers Nicolás Maduro durch das US-Militär im Januar in der Hauptstadt Caracas wird das ölreiche Land von der ehemaligen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez geführt. US-Präsident Donald Trump hat die gute Zusammenarbeit mit Rodríguez immer wieder gelobt.
Machado wurde wegen ihrer Bemühungen für ein freies und demokratisches Venezuela mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Vor ihrer Ausreise nach Oslo lebte sie in ihrem Heimatland seit über einem Jahr weitgehend im Untergrund.
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